Sachbezugswerte sollen 2023 deutlich steigen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Das Bundesarbeitsministerium hat einen Vorschlag für die neuen Sachbezugswerte ab 2023 vorgelegt.

Der Monatswert für Verpflegung steigt demnach wie folgt:

•          Frühstück auf 60 € (2022: 56 Euro),

•          Mittagessen oder Abendessen auf 114 € (2022: 107 Euro)

Der Wert für eine Unterkunft wird von monatlich 241 Euro auf 265 Euro angehoben.

Die deutlichen Steigerungen von 7 Prozent bei Verpflegung bzw. 10,1 Prozent bei Wohnung entstehen deshalb, weil Grundlage der Werte in der Sozialversicherungsentgeltordnung immer die Verbraucherpreisentwicklung des Vorjahres bis zum 30. Juni 2022 ist.

Der DEHOGA hat darüber hinaus im Rahmen der sog. „Konzertierten Aktion“ des Bundeskanzlers angeregt, zum Ausgleich der inflationsbedingten Belastungen, von denen Lebensmittel- und Energiepreissteigerungen einen wesentlichen Teil darstellen, die Sachbezugswerte in 2022 schon unterjährig zu erhöhen.

Das würde Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Gastgewerbe, die vielfach mit Sachbezug arbeiten, finanziell entlasten, für mehr Netto vom Brutto sorgen und Inflationsfolgen abmildern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Inflation in Deutschland hat zum Jahresbeginn 2026 wieder an Fahrt gewonnen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Januar bei 2,1 Prozent. Für das Gastgewerbe zeigt die amtliche Statistik eine spezifische Entwicklung: Das Preisniveau für Speisen in der Gastronomie blieb im Vergleich zum Vormonat stabil.

Nach einer Abmahnung ist das Arbeitsverhältnis nicht immer final zerrüttet. Wer jetzt das Gespräch sucht und eine klare Strategie zeigt, gewinnt in jedem Fall. Was beachtet werden muss.

Präzision am Herd und Souveränität am Gast: Bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften 2026 setzte sich der gastronomische Nachwuchs gegen starke Konkurrenz durch. In Spiesen-Elversberg wurden die besten Azubis in den Kategorien Küche, Restaurant und Hotel gekürt.

Zu wenig Lohn, zu lange Arbeitszeit, fehlende Stundenzettel: Nach Erkenntnissen des Zolls verletzen Tausende Arbeitgeber die Vorgaben zum gesetzlichen Mindestlohn. Im Gast- und Hotelgewerbe kam es laut Finanzministerium zu besonders vielen Verstößen.

Sofa, neue Winterjacke oder Restaurantbesuch? Eine Umfrage zeigt, bei welchen Ausgaben sich Verbraucherinnen und Verbraucher besonders beschränken. Lebensmittel sind es nicht.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) unterstützt kleine Betriebe mit dem Kompetenzzentrenmodell und digitalen Werkzeugen bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten.

Die Bilanz für Bayerns Gastgewerbe im Jahr 2025 fällt ernüchternd aus: Während die Preise die nominalen Umsätze stützen, sinken die realen Erlöse und die Beschäftigtenzahlen in der gesamten Branche. Nur wenige Sparten wie Campingplätze verzeichnen noch ein echtes Wachstum.

Die deutsche Tourismusbranche vermeldet für das Jahr 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 497,5 Millionen Gästen. Während die Hotellerie leichte Einbußen verzeichnete, boomte insbesondere das Camping-Segment.

Die Vergütungen für angehende Fachkräfte im Gastgewerbe steigen: Mit durchschnittlich 1.229 Euro liegen die dreijährigen Ausbildungsberufe der Branche über dem Gesamtschnitt aller dualen Berufe von 1.209 Euro. Eine Auswertung des DEHOGA beleuchtet zudem die Unterschiede zwischen Handwerk, öffentlichem Dienst und tarifgebundenen Betrieben.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst können berufstätige Eltern und Pendler vor Probleme stellen. Wer zu spät kommt, riskiert mehr als nur Ärger. Warum frühzeitige Absprachen wichtig sind.