Schleswig-Holstein mit Rekord bei Ankünften und Übernachtungen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

So viel Tourismus in Schleswig-Holstein war noch nie. Mit gut 9,4 Millionen Gästeankünften und mehr als 38 Millionen Übernachtungen einschließlich Camping gab es 2024 ein Rekordergebnis, wie die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein mitteilte. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr betrug bei den Ankünften 1,1 Prozent und bei den Übernachtungen 0,1 Prozent. In die Zahlen gingen Betriebe mit mindestens zehn Betten ein. 

Besonders beliebt ist das nördlichste Bundesland bei Gästen aus Deutschland. Auf sie entfielen 94,5 Prozent aller Übernachtungen. Auch bei Gästen aus dem Ausland gab es eine leichte Steigerung. Sie kamen überwiegend aus Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Schweden und Polen. 

Bei Urlaubsreisen von mindestens fünf Tagen Länge stand Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr erstmals seit 2002 an der Spitze der beliebtesten Inlandsreiseziele. Der Norden verwies Bayern und Mecklenburg-Vorpommern auf die Plätze zwei und drei. 

Tourismusminister Claus Ruhe Madsen (CDU) äußerte sich erfreut über die Zahlen, mahnte aber zu weiteren Anstrengungen. «Die Konkurrenz schläft nicht.» Er warnte vor allem vor überzogenen Preisen. «Wir müssen jeden Tag ein Stückchen besser werden.» (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage der Meininger Hotels beleuchtet die Sicherheitsbedenken alleinreisender Frauen. Während deutsche Urlauberinnen im Ländervergleich am häufigsten solo verreisen, bleibt die Sorge vor unsicheren Situationen in der Nacht im öffentlichen Raum die größte Barriere.

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie.

Eine Umfrage belegt, dass jeder dritte Deutsche nur unzureichende Kenntnisse über Gebühren bei Auslandszahlungen besitzt. Besonders ältere Personen und Verbraucher mit geringerem Einkommen zeigen sich verunsichert.

Überstunden gehören für viele Beschäftigte zum Arbeitsalltag. Doch Arbeitgeber dürfen Mehrarbeit nur unter bestimmten Voraussetzungen verlangen. Was bei Anordnung, Vergütung, Dokumentation und Arbeitszeit gilt.

Wer im Job neues Wissen oder neue Fähigkeiten benötigt, bekommt oft eine Fortbildung dafür. Findet diese auch während der Arbeitszeit statt, liegt es nahe, dass der Arbeitgeber die Kosten dafür trägt. Doch ist das wirklich so?

Fast jeder zweite Selbstständige in Europa verzichtet auf Lohn, um unabhängig zu bleiben. Was steckt hinter dem Stolz, auf Kredite zu verzichten – und welche Ängste spielen eine Rolle?

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.