So beliebt ist Spargel in Deutschland

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Ob auf dem Wochenmarkt oder im Discounter: Beim Spargel haben 2025 etwas weniger Menschen zugegriffen. Die Käuferreichweite für Spargel sank im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte und lag bei 46 Prozent, wie Daten des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigen. Der Wert gibt an, wie viel Prozent aller potenziellen Käufer eines Produkts dieses Produkt in einem bestimmten Zeitraum auch tatsächlich kaufen.

Wie aus den Daten ebenfalls hervorgeht, wird Spargel überproportional in den älteren Bevölkerungsgruppen gekauft. In Haushalten der vor 1952 geborenen Wiederaufbau-Generation lag die Käuferreichweite beispielsweise bei gut zwei Dritteln. Dagegen kaufte nur gut ein Fünftel der Generation-Z-Haushalte das Stangengemüse. Jüngere Käufer bevorzugen demnach auch grünen Spargel. 

Mehr als die Hälfte der Deutschen will Spargel kaufen

Und wie könnte es in diesem Jahr aussehen? In einer aktuellen YouGov-Umfrage gaben 55 Prozent der Menschen in Deutschland an, in der diesjährigen Spargelsaison wahrscheinlich oder auf jeden Fall Spargel von heimischen Erzeugern kaufen zu wollen. Insgesamt 37 Prozent antworten mit «Nein, auf keinen Fall» oder «Nein, eher nicht». 

Danach gefragt, ob man Spargel mag, antworten lediglich 20 Prozent mit Nein. Insgesamt 77 Prozent der Menschen mögen demzufolge entweder grünen oder weißen Spargel - oder gleich beides. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. 

Hunderte Spargelbetriebe in Deutschland 

Die Spargelsaison in Deutschland hat Mitte März begonnen. Das Wachstum der Stangen war durch das kühle Wetter vor Ostern allerdings etwas ausgebremst worden. Zuletzt kostete das Kilogramm dem Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer zufolge zwischen 9 und 20 Euro - je nachdem, ob es sich um Bruchspargel oder Premiumspargel handelt. Zu Beginn der Saison ist der Kilopreis in der Regel höher, später sinkt er dann. 

Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 1.350 Spargelbetriebe in Deutschland. Sie bauten das Gemüse auf gut 19.200 Hektar an. Bundesweit wurden 2025 fast 105.000 Tonnen Spargel geerntet - weniger als in den Vorjahren. Der überwiegende Teil ist weißer Spargel. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland ist 2025 auf 252 Stück gestiegen. Trotz sinkender Hennenbestände konnte die heimische Produktion durch eine höhere Legeleistung stabil gehalten werden.

Wer von der Firma ein Fahrrad gestellt bekommt, muss dafür in der Regel auf einen Teil seines Bruttolohns verzichten. Und das ist noch nicht alles. Echte Diensträder indes sind eher selten.

Rund 7,7 Millionen Menschen – knapp jeder fünfte Arbeitnehmer – verdienten im vergangenen Jahr weniger als 15 Euro brutto pro Stunde. Besonders betroffen zeigt sich das Gastgewerbe, in dem über 1,1 Millionen Beschäftigte unter dieser Marke liegen.

Die vierte Premier Inn-Schlafstudie offenbart eine deutliche Zunahme von Einschlafproblemen bei Männern und ein wachsendes Nord-Süd-Gefälle bei der nächtlichen Ruhezeit der Deutschen.

Zehntausende Urlauber können nicht zur Arbeit, weil sie im Nahen Osten noch auf eine Gelegenheit zur Rückreise warten. Bezahlt werden Sie nicht. Gibt es wenigstens staatliche Unterstützung?

Die Mittagspause in Deutschland schrumpft: Laut einer neuen Compass-Studie nehmen sich immer weniger Beschäftigte Zeit für eine Hauptmahlzeit, während der Stresspegel steigt. Die Ergebnisse verdeutlichen eine wachsende Schere zwischen dem Wunsch nach Erholung und der betrieblichen Realität.

Düsseldorf meldet für 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 5,67 Millionen. Während die Internationalisierung und das Messegeschäft boomen, kämpft die Hotellerie trotz Rekordnachfrage mit sinkenden Raten.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe sinkt erstmals seit einem Jahr wieder unter das Vorkrisenniveau. Während die Zahl der offenen Stellen leicht steigt, melden Hotellerie und Gastronomie wachsende Arbeitslosenzahlen.

Wer gerade im Nahen Osten festsitzt, kann höchstens mobil arbeiten. Warum das arbeitsrechtlich womöglich heikel ist und welche Risiken Arbeitgeber und Beschäftigte in solchen Fällen kennen sollten.

Struktureller Wandel bei der dfv Mediengruppe: Die eigenständige redaktionelle Arbeit der Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report wird zum 31. März 2026 eingestellt. Die Marken werden in die veranstaltungsorientierte dfv Conference Group überführt.