Tiefkühlpizza und Spinat sind Krisenhits - Hersteller profitieren

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Viele Menschen decken sich in der Corona-Krise mit Tiefgekühltem ein und bescheren Herstellern ein Nachfragehoch. Dem Tiefkühllebensmittelvertreiber Eismann haben die Bestellungen ein Umsatzplus von 34 Prozent im April eingebracht, wie ein Sprecher sagte. Ende März, zu Beginn der Einschränkungen, seien die Online-Einkäufe «explodiert» und um bis zu 300 Prozent gestiegen.

Bei den meisten Kunden hätten dabei gefrorener Rahmspinat, junge Erbsen und Lachsfilet auf der Einkaufsliste gestanden. Auch jetzt werde mehr bestellt als gewöhnlich, die sehr großen Einkäufe hätten aber abgenommen, hieß es.

Der Tiefkühlkostvertreiber Bofrost teilte ebenfalls mit, dass die Nachfrage deutlich gestiegen sei: «Die Online-Umsätze haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdoppelt, und Bofrost verzeichnet deutschlandweit bereits rund 120 000 Neukunden.»

Auch Tiefkühlpizza ist in der Corona-Krise häufig über die Ladentheke gegangen. Von einem «steilen Anstieg», der deutlich über der Nachfrage im Vorjahr gelegen habe, berichtete ein Sprecher von Dr. Oetker. Der Nahrungsmittelkonzern Südzucker hat bei Tiefkühlpizza ebenfalls eine deutlich steigende Nachfrage festgestellt. Mittlerweile habe die sich aber weitestgehend normalisiert, sagte ein Sprecher. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei den Firmenpleiten in Deutschland zeichnet sich aktuell keine Entspannung ab: Neue Höchstwerte gab es im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen.

Nur noch dies und das erledigen, immer ansprechbar sein und dann auch noch Meetings: Viele Menschen leiden unter zermürbendem Stress im Job. Leider lässt sich der nicht immer vermeiden. Aber: Mit ein paar einfachen Strategien lässt er sich besser managen.

Meta nutzt öffentliche Beiträge auf Facebook und Instagram, um seine KI zu schulen. Was Sie verhindern können, was dabei wichtig ist - und wie es mit WhatsApp aussieht.

Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag – im Mai stehen einige Feiertage an. Doch gerade bei Minijobbern, die nicht an jedem Tag der Woche arbeiten, kann das Fragen zu den Themen Gehalt und Arbeitszeiten aufwerfen. Was gilt?

Eine Umfrage unter Personalentscheidern zeigt, dass viele Unternehmen weiterhin auf Anwesenheitspflichten setzen. Gleichzeitig nennen Befragte konkrete Faktoren, die die freiwillige Rückkehr ins Büro beeinflussen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?

Bungalow oder Einfamilienhaus mit Obergeschoss? Diese Grundsatzentscheidung prägt Raumaufteilung, Grundstücksnutzung und Wohnkomfort über Jahre. Beide Bauformen haben klare Vorteile – doch sie unterscheiden sich stark in Platzbedarf und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welcher Lebensphase passt und hilft, 2026 die richtige Wahl zu treffen.

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.