Tourismus in Sachsen-Anhalt im Juni über Vorjahresniveau

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Deutlich mehr Reisende haben im Sommermonat Juni in Sachsen-Anhalt Urlaub gemacht oder übernachtet als im Vorjahresmonat. Die Beherbergungsbetriebe verzeichneten nach einer Monatserhebung im Juni 2022 rund 359.200 Gästeankünfte sowie rund 865.500 Übernachtungen, wie das Statistische Landesamt in Halle am Donnerstag mitteilte.

Das waren 82,3 Prozent mehr Gäste und 64,2 Prozent mehr Übernachtungen als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Gäste kamen zu einem Anteil von 93,0 Prozent überwiegend aus dem Inland. Mit knapp 25 100 Gästen aus dem Ausland waren dies 158,1 Prozent mehr als im Juni 2021.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag bei 2,4 Tagen. Im Juni des Vorjahres betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2,7 Tage. In allen Betriebsarten gab es im Juni 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum durchgängig mehr Gäste und Übernachtungen. Am deutlichsten fiel das Plus in Erholungs- und Ferienheimen, Ferienzentren, Jugendherbergen sowie Hütten und Schulungsheimen aus. Auch Hotels und Pensionen verzeichneten starke Zuwächse.

Alle Reisegebiete in Sachsen-Anhalt haben im Juni den positiven Effekt gespürt. Den größten Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen gab es im Harz und Harzvorland mit 96,1 Prozent mehr Gästen und 96,6 Prozent mehr Übernachtungen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In der deutschen Wirtschaft sind zum Jahresende keine zusätzlichen Jobs mehr entstanden. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts endete im vierten Quartal 2025 die langjährige Zunahme bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.

Die Inflation in Deutschland hat zum Jahresbeginn 2026 wieder an Fahrt gewonnen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Januar bei 2,1 Prozent. Für das Gastgewerbe zeigt die amtliche Statistik eine spezifische Entwicklung: Das Preisniveau für Speisen in der Gastronomie blieb im Vergleich zum Vormonat stabil.

Nach einer Abmahnung ist das Arbeitsverhältnis nicht immer final zerrüttet. Wer jetzt das Gespräch sucht und eine klare Strategie zeigt, gewinnt in jedem Fall. Was beachtet werden muss.

Präzision am Herd und Souveränität am Gast: Bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften 2026 setzte sich der gastronomische Nachwuchs gegen starke Konkurrenz durch. In Spiesen-Elversberg wurden die besten Azubis in den Kategorien Küche, Restaurant und Hotel gekürt.

Zu wenig Lohn, zu lange Arbeitszeit, fehlende Stundenzettel: Nach Erkenntnissen des Zolls verletzen Tausende Arbeitgeber die Vorgaben zum gesetzlichen Mindestlohn. Im Gast- und Hotelgewerbe kam es laut Finanzministerium zu besonders vielen Verstößen.

Sofa, neue Winterjacke oder Restaurantbesuch? Eine Umfrage zeigt, bei welchen Ausgaben sich Verbraucherinnen und Verbraucher besonders beschränken. Lebensmittel sind es nicht.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) unterstützt kleine Betriebe mit dem Kompetenzzentrenmodell und digitalen Werkzeugen bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten.

Die Bilanz für Bayerns Gastgewerbe im Jahr 2025 fällt ernüchternd aus: Während die Preise die nominalen Umsätze stützen, sinken die realen Erlöse und die Beschäftigtenzahlen in der gesamten Branche. Nur wenige Sparten wie Campingplätze verzeichnen noch ein echtes Wachstum.

Die deutsche Tourismusbranche vermeldet für das Jahr 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 497,5 Millionen Gästen. Während die Hotellerie leichte Einbußen verzeichnete, boomte insbesondere das Camping-Segment.

Die Vergütungen für angehende Fachkräfte im Gastgewerbe steigen: Mit durchschnittlich 1.229 Euro liegen die dreijährigen Ausbildungsberufe der Branche über dem Gesamtschnitt aller dualen Berufe von 1.209 Euro. Eine Auswertung des DEHOGA beleuchtet zudem die Unterschiede zwischen Handwerk, öffentlichem Dienst und tarifgebundenen Betrieben.