Treue Mitarbeiter: Viele Beschäftigte bleiben lange bei einem Arbeitgeber

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Viele Menschen in Deutschland halten ihrem Arbeitgeber vergleichsweise lang die Treue. Im Jahr 2019 waren 44,3 Prozent der Beschäftigten seit mindestens zehn Jahren bei ihrem aktuellen Arbeitgeber tätig, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Allerdings: Im Jahr 2009 lag dieser Anteil noch höher bei 47,5 Prozent, wie die Wiesbadener Behörde am Freitag mitteilte.

Fünf bis zehn Jahre am gleichen Arbeitsplatz war im vergangenen Jahr knapp jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland tätig (19,1 Prozent). Gut ein Drittel der Beschäftigten (36,6 Prozent) hatten ihren aktuellen Job erst seit weniger als fünf Jahren.

Durchschnittlich arbeiteten Vollzeiterwerbstätige in Europas größter Volkswirtschaft im vergangenen Jahr 41 Stunden pro Woche. Bei knapp jedem Zehnten (9,7 Prozent) waren es regelmäßig sogar mehr als 48 Wochenstunden. Und auch Arbeit am Wochenende ist dieser Auswertung zur «Qualität der Arbeit» zufolge keine Seltenheit: Im Jahr 2019 arbeitete knapp ein Viertel (24,1 Prozent) der Erwerbstätigen ständig oder regelmäßig an Samstagen. Immerhin 12,8 Prozent der Erwerbstätigen waren sonntags im Einsatz. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Bitkom-Befragung zeigt eine zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz in deutschen Personalabteilungen. Trotz rechtlicher Bedenken steigen die Einsatzzahlen in Bereichen wie Weiterbildung, Zeugniserstellung und Belastungsanalyse.

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken.

Im deutschen Gastgewerbe wurden 2025 rund 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen geschlossen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analyse von ZEW Mannheim und Creditreform weist für das Gastgewerbe zudem die höchsten Schließungsraten unter den betrachteten Wirtschaftszweigen aus.

Wenn ein Mitarbeiter fahrig und verändert zur Arbeit erscheint, kann das viele Gründe haben - einer davon könnten Drogen sein. Doch was kann der Chef dann tun, um Gewissheit zu haben? Darf er Angestellte zu einem Drogentest zwingen?

Erstmals seit Monaten haben wieder weniger Unternehmen in Deutschland Insolvenz beantragt. Auch die Zahl der Verbraucherpleiten sank deutlich. Der wirtschaftliche Druck trifft Branchen jedoch unterschiedlich hart.

Der Anteil befristeter Jobs geht zurück. Es trifft aber weiterhin vor allem Menschen am Anfang ihres Berufslebens. Gegen den geplanten Ausbau der Befristungsmöglichkeiten hat sich Widerstand formiert.

Viele Unternehmen in Deutschland rechnen durch den Einsatz von KI mit sinkenden Löhnen in den kommenden fünf Jahren. Jüngere Arbeitnehmer sind besonders häufig betroffen.

Der Tag der Linkshänder macht auf die alltäglichen Hürden von Linkshändern in einer auf Rechtshänder ausgerichteten Welt aufmerksam. Besonders hoch sind die im Job. Diese Hilfen stehen Linkshändern zu

Die deutsche Hauptstadt hat mit Blick auf den Tourismus im ersten Halbjahr weiter an Anziehungskraft verloren, insbesondere bei Gästen aus dem Ausland. Bei Touristen aus Deutschland entwickelten sich die Zahlen hingegen positiv.

Illegale Tricks zur Umgehung des Mindestlohns haben Beschäftigte, Sozialkassen und den Fiskus nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds binnen zehn Jahren bis zu 64 Milliarden Euro gekostet.