Upstalsboom-Chef im DRV-Podcast: „Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen“

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Menschen nicht nur mit Blick auf ihre fachliche Qualifikation sehen, sondern ihre Möglichkeiten, die sie als Mensch mitbringen, in den Vordergrund stellen – das ist für Bodo Janssen, Geschäftsführer der Upstalsboom-Gruppe, ganz entscheidend bei der Nachwuchsgewinnung.

In der neusten Folge von „Das geht! – Ein DRV-Podcast“ erzählt der Chef von über 600 Beschäftigen wie er noch vor dem Einstieg bei Upstalsboom den künftigen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Talente und Fähigkeiten abseits der fachlichen Qualifikation entlockt. 
 

Janssen beschreibt die Entwicklung hin zu seinem heutigen Führungsverständnis und welche Rolle die Mitarbeitenden dabei spielen. Von ursprünglich harten und starren Prozessen, die mehr ihm selbst und dem Gefühl der Kontrolle und Sicherheit dienten, ging es hin zu einer Führung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dieses Umdenken war notwendig und richtig, berichtet er im Talk-Format des Deutschen Reiseverbandes (DRV) mit den Podcast-Hosts Ulrike Katz und Roman Borch.

Janssens Erkenntnis: „Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen. Es gelte allen Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, wirklich gebraucht zu werden. „Es besteht für mich ein Unterschied darin, jemanden zu beschäftigen oder jemanden das Gefühl zu vermitteln: Auf dich kommt es an – ohne dich geht es nicht."


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Gastgewerbe gehört weiterhin zu den Branchen mit einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzquote in Deutschland. Laut Destatis lag die Zahl der Insolvenzen im Februar 2026 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung eine Herausforderung dar. Wie aus einer aktuellen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse weiterhin besteht.

Eine Umfrage zeigt, dass viele Urlauber nicht auf die Kosten medizinischer Notfälle im Ausland vorbereitet sind. Viele Reisende müssen Arztrechnungen vor Ort per Vorkasse begleichen, verfügen jedoch über keine ausreichenden Rücklagen.

Sogenannte Mikroaggressionen wirken oft harmlos, können aber das Selbstvertrauen und die Energie von Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Was hilft, um sich im Arbeitsalltag davon abzugrenzen?

Destatis meldet für März 2026 sinkende reale Umsätze im Gastgewerbe. Der DATEV Mittelstandsindex weist dagegen für April nominale Zuwächse aus, insbesondere im Gastgewerbe.

Mobile Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch werden in Deutschland häufiger genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zu Bezahlverfahren im Handel und im Online-Geschäft.

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.

Nichts mehr zu tun, aber noch Arbeitszeit übrig? Einfach so nach Hause kann man dann meist nicht – der Arbeitgeber hat nämlich noch ein paar Optionen.

Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.