Veranstalter: Luftfahrtmesse ILA im Mai in Berlin findet statt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Nach dem Ausfall der Reisemesse ITB droht in Berlin momentan keine weitere Absage einer Leitmesse wegen des Coronavirus. Nach aktuellem Kenntnisstand werde die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) im Mai in Schönefeld stattfinden, sagte ein Messesprecher. Das Interesse der Aussteller sei ungebrochen, es gebe so viele Anmeldungen wie bei der letzten Ausgabe der Messe vor zwei Jahren. «Wir werden über 1000 Aussteller und 50 Konferenzen haben», sagte der Sprecher.

Die ILA ist vom 13. bis 17. Mai auf dem Messegelände in Selchow am Rande des neuen Hauptstadtflughafens BER geplant. Alle zwei Jahre lockt die Messe Zehntausende Fach- und Privatbesucher. Fluggesellschaften besiegeln dort Millionengeschäfte. Vor zwei Jahren kamen die Aussteller aus 41 Ländern, ihre Stände lockten 180 000 Besucher an. Die Messe versicherte, den Auflagen und Empfehlungen der Gesundheitsämter zu folgen.

Auf ihrer Website informieren die Veranstalter über Vorkehrungen, die die Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen. So soll es an den Eingängen und in den Toiletten Desinfektionsmittelspender geben. Häufig genutzte Flächen wie Handläufe und Türklinken sollen häufiger gereinigt werden. Messebesucher werden aufgerufen, sich nicht zu umarmen oder die Hand zu geben.

Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) wäre an diesem Wochenende zu Ende gegangen. Die Veranstalter hatten sie jedoch fünf Tage vor Beginn abgesagt. Zur Begründung hieß es, die Messe sei unter den Auflagen des Gesundheitsamts nicht durchführbar. So sei verlangt worden, dass jeder Teilnehmer belege, nicht aus einem Risikogebiet zu stammen oder Kontakt zu Menschen von dort gehabt zu haben. Auch die Hannover Messe und die Leipziger Buchmesse sind in den vergangenen Tagen abgesagt worden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Bei den Firmenpleiten in Deutschland zeichnet sich aktuell keine Entspannung ab: Neue Höchstwerte gab es im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen.

Nur noch dies und das erledigen, immer ansprechbar sein und dann auch noch Meetings: Viele Menschen leiden unter zermürbendem Stress im Job. Leider lässt sich der nicht immer vermeiden. Aber: Mit ein paar einfachen Strategien lässt er sich besser managen.

Meta nutzt öffentliche Beiträge auf Facebook und Instagram, um seine KI zu schulen. Was Sie verhindern können, was dabei wichtig ist - und wie es mit WhatsApp aussieht.

Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag – im Mai stehen einige Feiertage an. Doch gerade bei Minijobbern, die nicht an jedem Tag der Woche arbeiten, kann das Fragen zu den Themen Gehalt und Arbeitszeiten aufwerfen. Was gilt?

Eine Umfrage unter Personalentscheidern zeigt, dass viele Unternehmen weiterhin auf Anwesenheitspflichten setzen. Gleichzeitig nennen Befragte konkrete Faktoren, die die freiwillige Rückkehr ins Büro beeinflussen.

Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?