Wieder mehr Übernachtungen in Hamburg

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Hamburger Beherbergungsbetriebe haben für den August 2022 mehr Gäste und Übernachtungen als im August des Vorjahres gemeldet. Die Zahl der Gäste stieg um 27,5 Prozent auf 736.000 und die Anzahl der Übernachtungen um 18,7 Prozent auf 1.621.000, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte.

Gegenüber dem August 2019 – vor der Corona-Pandemie – sank das Gästeaufkommen um 2,3 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 3,6 Prozent.

Gäste aus Deutschland übernachteten im August 1.270.000 Nächte - ein Plus von 8,7 Prozent zum Vorjahr. Ausländische Besucherinnen und Besucher buchten 351.000 Nächte - ein Plus von 77,9 Prozent.

Ein Fünftel der Gäste (20,7 Prozent) kamen aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Österreich und den Vereinigten Staaten.

In die Erhebung einbezogen waren 425 geöffnete Beherbergungsstätten mit insgesamt 77.000 Betten. Die durchschnittliche Bettenbelegung betrug 67 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,2 Tage. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zehntausende Urlauber können nicht zur Arbeit, weil sie im Nahen Osten noch auf eine Gelegenheit zur Rückreise warten. Bezahlt werden Sie nicht. Gibt es wenigstens staatliche Unterstützung?

Die Mittagspause in Deutschland schrumpft: Laut einer neuen Compass-Studie nehmen sich immer weniger Beschäftigte Zeit für eine Hauptmahlzeit, während der Stresspegel steigt. Die Ergebnisse verdeutlichen eine wachsende Schere zwischen dem Wunsch nach Erholung und der betrieblichen Realität.

Düsseldorf meldet für 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 5,67 Millionen. Während die Internationalisierung und das Messegeschäft boomen, kämpft die Hotellerie trotz Rekordnachfrage mit sinkenden Raten.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe sinkt erstmals seit einem Jahr wieder unter das Vorkrisenniveau. Während die Zahl der offenen Stellen leicht steigt, melden Hotellerie und Gastronomie wachsende Arbeitslosenzahlen.

Wer gerade im Nahen Osten festsitzt, kann höchstens mobil arbeiten. Warum das arbeitsrechtlich womöglich heikel ist und welche Risiken Arbeitgeber und Beschäftigte in solchen Fällen kennen sollten.

Struktureller Wandel bei der dfv Mediengruppe: Die eigenständige redaktionelle Arbeit der Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report wird zum 31. März 2026 eingestellt. Die Marken werden in die veranstaltungsorientierte dfv Conference Group überführt.

Ferienzeit, alle wollen weg – aber wer darf zuerst? Arbeitgebende müssen bei der Urlaubsplanung soziale Aspekte berücksichtigen. Das kann bedeuten, dass Eltern Vortritt haben, muss es aber nicht.

Rund 8,70 Euro für eine Tasse Cappuccino - dieser Preis an einer Raststätte in Österreich sorgte zuletzt für Aufsehen. Doch anderswo in Europa werden vereinzelt zweistellige Preise für Kaffee verlangt. Wie leistbar ist das Getränk in europäischen Ländern? Ein Überblick

Die erweiterte Verdienstungleichheit in Deutschland stagniert. Laut aktuellem Bericht des Statistischen Bundesamtes liegt der Gender Gap Arbeitsmarkt weiterhin bei 37 Prozent, wobei erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen bleiben.

Das deutsche Gastgewerbe kämpft weiterhin mit den Folgen der Krise. Im Jahr 2025 lagen die realen Umsätze fast 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Steigende Kosten und eine schwache Konsumstimmung belasten die Betriebe trotz nominaler Zuwächse.