Zu spät zurück aus dem Urlaub? Was Arbeitnehmern droht

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Manche Menschen freuen sich vielleicht über ein paar zusätzliche Tage am Urlaubsort. Doch für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bedeutet es puren Stress, wenn sie ungeplant am Urlaubsort festsitzen und dadurch nicht rechtzeitig zur Arbeit zurückkehren können. 

Die Frage ist: Welche Rechte haben Arbeitnehmer und welche Konsequenzen drohen, wenn sie aufgrund von Streik, Flugausfällen, Unwettern oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen nicht rechtzeitig zurück am Arbeitsplatz sind?

Kein Anspruch auf Bezahlung für verpasste Arbeitstage

Über eine Sache sollten sich Arbeitnehmer laut der Fachanwältin für Arbeitsrecht Nathalie Oberthür im Klaren sein: «Für die ausgefallene Zeit besteht kein Anspruch auf Vergütung.» Dennoch sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen, um mögliche Lösungen zu besprechen. Häufig können Urlaubstage oder Überstunden genutzt werden, um die Fehlzeiten auszugleichen.

Sorge vor weiteren Konsequenzen müssen Arbeitnehmer für gewöhnlich nicht haben. Sanktionen wie Abmahnungen oder Kündigungen sind laut Oberthür in der Regel nicht gerechtfertigt, wenn das Beförderungsproblem unvorhersehbar war. Eine offene und rechtzeitige Kommunikation mit Ihrem Arbeitgeber hilft, Missverständnisse zu vermeiden und gemeinsam eine faire Lösung zu finden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Bilanz für Bayerns Gastgewerbe im Jahr 2025 fällt ernüchternd aus: Während die Preise die nominalen Umsätze stützen, sinken die realen Erlöse und die Beschäftigtenzahlen in der gesamten Branche. Nur wenige Sparten wie Campingplätze verzeichnen noch ein echtes Wachstum.

Die deutsche Tourismusbranche vermeldet für das Jahr 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 497,5 Millionen Gästen. Während die Hotellerie leichte Einbußen verzeichnete, boomte insbesondere das Camping-Segment.

Die Vergütungen für angehende Fachkräfte im Gastgewerbe steigen: Mit durchschnittlich 1.229 Euro liegen die dreijährigen Ausbildungsberufe der Branche über dem Gesamtschnitt aller dualen Berufe von 1.209 Euro. Eine Auswertung des DEHOGA beleuchtet zudem die Unterschiede zwischen Handwerk, öffentlichem Dienst und tarifgebundenen Betrieben.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst können berufstätige Eltern und Pendler vor Probleme stellen. Wer zu spät kommt, riskiert mehr als nur Ärger. Warum frühzeitige Absprachen wichtig sind.

Kaffee gehört zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Nur mit Blick auf die Gesundheit ist sein Ruf nicht immer der Beste. Was stimmt im Hinblick auf Koffein - und was nicht?

Aktuelle Daten des YouGov Shopper Panels belegen ein deutliches Wachstum im Bio-Sektor für das Jahr 2025. Trotz allgemeiner Preissensibilität steigen Umsatz und Absatz, wobei die Kaufmotive je nach sozialem Milieu stark variieren.

Während in vielen deutschen Großstädten die Ausgaben für Alkohol im Januar deutlich zurückgehen, zeigt München eine andere Tendenz: In der bayerischen Landeshauptstadt stiegen die Warenkorbwerte im Alkoholfachhandel um über 15 Prozent an. In der Gastronomie sank der Durst nur minimal.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Gerade in den jüngeren Generationen hat die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Das hat eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing ergeben. Zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, offen dafür zu sein, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. Das seien so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. 

Deutschland verzeichnet im EU-Vergleich den höchsten Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen den demografischen Wandel am Arbeitsmarkt.