Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Aufruhr im Freistaat – ein Mannheimer Historiker behauptet, dass sowohl Leberkäs als auch Oktoberfest nicht aus Bayern, sondern aus der Pfalz stammten. Der Leberkäs sei von einem Mannheimer Metzger erfunden worden, das Oktoberfest habe der letzte Kurfürst aus der Pfalz anlässlich der Hochzeit seines Sohnes ausrichten lassen.

Einen wirklich seltsamen Trend gibt es derzeit in Großbritannien zu beobachten: das „McDiving“. Was sich zunächst anhört wie ein neuer Burger für Klippenspringer, ist jedoch nichts anderes als ein Scherz von meist betrunkenen Jugendlichen. Dabei stürmen sie in die Filialen der Burkerkette und springen mit dem Kopf voran über den Verkaufstresen. Und da heutzutage ja fast alles bei Youtube landet, gibt es die passenden Videos natürlich mit dazu.

Da staunten die Kunden nicht schlecht, als sie in ihre Tüte am Autoschalter einer Taco-Bell-Filiale schauten – denn statt des Essens lagen dicke Bündel Bargeld drin. Eine rasche Zählung ergab 3.600 Dollar, und die ehrlichen Finder brachten es umgehend wieder zurück. Als sie das Geld der Kassiererin übergaben, brach diese in Tränen aus. Anscheinend hatte sie das Geld, das gerade im Laden abgerechnet wurde, versehentlich in die Tüte gepackt.

Ungewöhnliche Zutaten gibt es viele – in Neuseeland kam nun eine neue hinzu. Anlässlich eines Wettbewerbs zum Thema Wild kreierte ein örtlicher Pub einen Drink aus Kiwi-Likör, Joghurt und dem Samen eines Hirschen. Der Pub hatte bereits vor zwei Jahren ein Getränk aus Apfelschnaps und Pferdesamen entwickelt. Über die Qualität des Produkts solle man sich aber keine Sorgen machen: Der Lieferant heißt Hannibal und ist ein sieben Jahre alter Hirsch mit einwandfreiem Stammbaum. Wohl bekomm's.

In Nordrhein-Westfalen gilt seit Mai das absolute Rauchverbot. Anders als befürchtet, hat das Gesetz, zumindest in der größeren Getränke-Gastronomie, nicht zu den befürchteten Umsatzeinbrüchen geführt. Im Gegenteil: Wird der Effekt der Geldentwertung herausgerechnet, will das Statistische Landesamt in den großen Kneipen mit mehr als 150 000 Euro Jahresumsatz sogar ein minimales Plus von 0,1 Prozent gemessen haben. Inflationsbereinigt gingen die Umsätze um zwei Prozent zurück. Beachtenswert ist, dass vor dem Rauchverbot die Umsätze deutlich schwächer ausfielen. Im April schlug ein reales Minus von fünf, im Februar sogar von minus 7,5 Prozent zu Buche. Die kleine Eckkneipe ist in dieser Rechnung nicht berücksichtigt.

Das Mobilfunknetz ist während des Oktoberfests in München eigentlich ständig überlastet. Nun will die CSU prüfen lassen, ob nicht einfach ein öffentliches Wlan installiert werden kann. Die Begründung klingt einleuchtend: Die Überlastung würde nicht durch Gespräche entstehen, sondern durch mobile Internetanwendungen. Die Auswirkungen auf den Immissionsschutz für Besucher und Anwohner solle ebenfalls untersucht werden.

Geh' ma zum Flaucher“ ist in München ein geflügeltes Wort. Am Dienstagabend ging es allerdings in die andere Richtung. Denn wegen eines Lecks in dem hauseigenen Gastank hat die Feuerwehr bei ihrem Großeinsatz den Biergarten in den südlichen Isarauen komplett evakuiert.

Die Thüringer Gastwirte möchten die Öffnungszeiten ihrer Biergärten verlängern – und fordern nun eine eigene Biergartenverordnung. Man könne wie in Bayern eine Biergartenverordnung mit klaren, rechtlichen Regelungen schaffen, so Dirk Ellinger vom regionalen Dehoga. Eine solche Verordnung könne helfen, die derzeitige Rechtslage im Land zu präzisieren. Das derzeitige Gaststättengesetz sieht in Thüringen eine Sperrzeit von 1 Uhr nachts bis 6 Uhr morgens vor. Doch auch das Bundes-Immissionsgesetz spielt eine Rolle, da es unterschiedliche Lautstärkegrenzen zwischen 22 und 6 Uhr vorschreibt.