Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Das 180. Oktoberfest ist zu Ende. Für den Ausnahmezustand auf der Wiesn sorgten in diesem Jahr 6,4 Millionen Gäste, die  6,7 Millionen Maß Bier tranken. Das sind 200.000 weniger als im Jahr 2012 und deutlich weniger als im Rekordjahr 2011, als 7,5 Millionen Maß eingeschenkt wurden. Trotz einer verregneten zweiten Festwoche zogen die Veranstalter eine positive Bilanz – auch, wenn es in diesem Jahr keinen neuen Wiesenhit gab.

Und schon ist es wieder soweit: Die größte Ernährungsmesse der Welt, die Anuga in Köln, läuft auf vollen Touren. 6.777 Aussteller aus 98 Ländern zeigen den Besuchern, was in den Töpfen der Welt so alles köchelt. In diesem Jahr sind das vor allem biologische und regionale Produkte, fair gehandelte Waren sowie Lebensmittel für Allergiker. Auch das schnelle Essen ist weiter auf dem Vormarsch. Der Trend ist offenbar eindeutig: Die Menschen nehmen sich weniger Zeit fürs Essen und die Zubereitung der Speisen.

Manche Karrieren haben aber auch wirklich einen holprigen Start. Nachdem etwa Werner Küchler in den 60er Jahren nach Paris gegangen war, musste er zunächst unter einer Brücke schlafen. Mittlerweile hat der Deutsche seinen Platz aber gefunden: Er ist Restaurantchef im „Relais Plaza“, einem der beiden berühmten Restaurants des „Plaza Athénée“, das derzeit umgebaut wird. Die Zwangspause ist für Küchler aber kein Problem, der 63-jährige geht einfach auf Gesangstournee.

Das diesjährige Oktoberfest ist auch ein Fest der Scherben – rund 40.000 Bierkrüge werden bis zum Ende der Wiesn zerbrochen sein – 5.000 mehr als im Jahr zuvor. Laut Löwenbräuwirt Ludwig Hagn sei die Qualität der Krüge so schlecht wie noch nie. Das komme vom Zuprosten, weil der Rand zu dünn sei, so der Wirt. Die Qualität sei nicht mehr die, wie sie früher war. Der Wirt sieht nun vor allem die Brauereien in der Pflicht, bessere Glaskrüge einzukaufen.

Wegen des sogenannten „Shutdowns“ der US-amerikanischen Regierung haben viele Restaurants in Washington ihre Speisekarten angepasst. Während normale Staatsbedienstete, die derzeit kein Gehalt bekommen, vielerorts Vergünstigungen erhalten, müssen Kongressabgeordnete das Doppelte bezahlen.

Die Reizgas-Angriffe auf ein mexikanisches Restaurant in Erfurt sind noch immer nicht aufgeklärt. Mittlerweile steht laut Staatsanwaltschaft jedoch fest, dass bei den Attacken Pfefferspray verwendet worden ist. Ein Mann aus dem Umfeld des Restaurants gilt nach wie vor als verdächtig. Das Restaurant hatte vor den drei Anschlägen, bei denen es 27 Verletzte gegeben hatte, bereits zweimal Insolvenz angemeldet.

Gefängnisküchen und Sterneköche sind eine eher ungewöhnliche Kombination. Im Neuseeländischen Wellington war aber genau das zu beobachten. Starkoch Martin Bosley bildete sechs Häftlinge neun Monate lang aus, die als Abschluss der Ausbildung ein Vier-Gänge-Menü für 140 zahlende Gäste zauberten. Es sei das außergewöhnlichste gewesen, das er in 30 Jahren getan hätte, so der Koch. Und auch wenn Bosley zunächst Vorurteile hatte, beschäftigt er nun sogar einen ehemaligen Insassen.

Der wertvollste Konzern der Welt gibt klein bei: Vor zwei Jahren verwickelte Apple das Café Apfelkind in Bonn in einen bizarren Markenrechtsstreit. Apple missfiel das Logo des Cafés. Mit einem Vergleichsantrag sollte die Cafébesitzerin auch zum Schweigen verpflichtet werden. Doch nun zog Apple seinen Widerspruch beim Markenamt zurück. Das kinderfreundliche Café kann das Logo weiter führen, bedankt sich wohl für Aufmerksamkeit und hat unter Beweis gestellt, dass David Goliath immer noch besiegen kann.