Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.
Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.
Die bayerische Sperrzeit gilt grundsätzlich zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr. 44 Kommunen haben jedoch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Sperrzeit zu verlängern. Für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann ein positives Beispiel im Kampf gegen Alkoholmissbrauch, dem noch mehr bayerische Kommunen folgen sollten. Der Zusammenhang zwischen Alkohol und Kriminalität liege schließlich auf der Hand.
Das Lokal „Zum Henker“ in Berlin-Schöneweide ist schon lange ein Treffpunkt der rechtsextremen Szene. Wie die Medien berichteten, hat die Erlanger ZBI Immobiliengruppe dem Betreiber nun fristlos gekündigt, da sie sich durch die Einrichtung des Nazi-Treffpunkts getäuscht sehe. Auch Berlins Integrationsminister meldete sich gestern zu Wort und warnte davor, dass das Problem der Konzentration rechtsextremer Aktivisten in Schöneweide damit noch nicht gelöst sei.
Um eine Stiftung gründen zu können, hat Ferran Adrià Kochutensilien und die Weine aus dem Keller des ehemaligen El Bulli versteigern lassen. Bei der Auktion in Hongkong kamen insgesamt 8.807 Flaschen unter den Hammer und brachten 1,4 Millionen Euro in die Kasse. Den Rekord erzielten drei Flaschen Romanée-Conti, Jahrgang 1990. Sie wechselten für 57.000 Euro den Besitzer.
Betrugsverdacht bei Hooters – die Burgerkette mit den leicht bekleideten Kellnerinnen steht in Deutschland vor erheblichen Problemen. In Frankfurt, Saarbrücken und einer weiteren Stadt ermitteln laut eines Berichtes des Handelsblatts nun die Staatsanwälte. Demnach sollen die Verdächtigen, die hinter den Lizenznehmern Flying Wings SA aus Luxemburg und Wings of Germany stehen, mehreren Restaurantbetreibern zu Unrecht Unterlizenzen verkauft haben. Der entstandene Schaden soll in die Millionen gehen.
Der ehemalige Wiesnwirt Willi Kreitmair ist nach langer Krankheit am Wochenende verstorben. Er wurde 78 Jahre alt. Bereits seit dem Krieg betrieb seine Familie das „Winzerer Fähndl“ der Paulaner-Brauerei. 1984 übernahm Willi Kreitmaier dann die Alleinverantwortung von seiner Mutter und verabschiedete sich erst 20 Jahre später, als Peter Pongratz das Zelt übernahm.
Teenie-Star Justin Bieber lässt reihenweise Herzen schmelzen, doch seine Bodyguards bevorzugen offenbar eine andere Gangart. Während sich der Sänger am Vorabend seines Konzerts Burger, Steak und Pommes in Tim Mälzers „Bullerei“ schmecken ließ, drohten seine Beschützer draußen vor der Tür den Fotografen und Schaulustigen mit Schlägen.
Das berühmte Spatenhaus an der Oper in München macht dicht – für vier Monate. Umfangreiche Renovierungsarbeiten in dem über einhundert Jahre alten Haus machen die Schließung bis September notwendig. Dann freut sich Wirt Roland Kuffler (75) seinen Gästen „wieder die Ehre geben zu können“.
Einer der besten Köche der Niederlande gibt seine Michelin-Sterne zurück. Der zweifach ausgezeichnete Ron Blaauw wolle seine Freiheit wieder, so seine Erklärung. Er wolle kochen, ohne auf die Details der Etikette, die Michelin vorschreibe, achten zu müssen. Über die Osterfeiertage wurden auch sogleich Nägel mit Köpfen gemacht: Das Ambiente wurde von Schnickschnack befreit, das teure Sieben-Gänge-Menü von der Karte gestrichen. Am Donnerstag wird Blaauw dann neu eröffnen. Die Ron Gastrobar wird ein einfaches Bistro – ganz ohne Michelin.