Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.
In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.
Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.
Die meisten Deutschen bevorzugen bei Restaurantbesuchen noch immer die gutbürgerliche Küche. Ob Eisbein oder Roulade, die heimischen Hits schlagen Exoten wie Sushi bei weitem. Ganze 80 Prozent der Befragten gaben an, dass bei ihnen die deutsche Küche an erster Stelle stünde, so das Ergebnis einer TNS Emnid Studie im Auftrag des Restaurantführers Bookatable. Regionale Unterschiede gibt es aber schon: Werde insbesondere in Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen deutsches Essen bestellt, bilde die Hauptstadt die einzige Ausnahme, so die Umfrage. Denn in Berlin hat noch immer die asiatische Küche die Nase vorn.
Für Garderobe keine Haftung – doch das war den jungen Männern, die am Wochenende einen Augsburger Gastwirt verprügelten, offensichtlich egal. Als der Wirt seine Gaststätte schließen wollte, bemerkte einer von ihnen, dass er seine Jacke vergessen hatte. Da diese jedoch verschwunden blieb, kam es zum Streit mit dem Wirt, in dessen Verlauf zwei der Männer auf ihn einprügelten. Sie entkamen zunächst, wurden jedoch später festgenommen.
Kochen ist Kultur – da sind sich wohl fast alle einig. Dass deswegen die Köche einen zwangsläufigen Hang zum Kulturellen hätten, sollte man daraus allerdings nicht schließen. Ein Redakteur der Berliner Morgenpost versuchte es trotzdem und ging mit Tim Raue zur Foto-Ausstellung von Michael Schmidt. Verständlicher Gedanke, sind ja schließlich auch Lebensmittel auf den Bildern. Dem Sternekoch gefiel es dann aber doch nicht so richtig, er habe keine Aussage hinter den Fotos gesehen. Zumindest der Redakteur hatte einen schönen Nachmittag, was aber wohl eher mit Tim Raue zu tun hatte, dessen Frisur er „cool“ fand. Genauso wie Raues Beschreibung eines Toast-Hawaii, alles ziemlich cool. Bis auf die Ausstellung, versteht sich. Die war eher langweilig.
Mittagspause – ein wahrlich schönes Wort. Was wir Deutschen während der Halbzeit des Tages alles essen, hat nun eine Umfrage der DAK ergeben: Mehr als jeder Dritte greift zum Butterbrot oder zu vorgekochten Nudeln. Immerhin 26 Prozent bevorzugen den Gang in die Kantine, auch wenn viele damit unzufrieden sind. Zu fettig, zu viele Geschmacksverstärker, zu hohe Preise, die Kantinen des Landes kamen in der Umfrage nicht gut an. Ganze 14 Prozent ziehen da den Snack beim Bäcker oder dem Imbiss vor, noch knappe acht Prozent gehen ins Restaurant. Und der Rest? Hungert! Sechs Prozent der Befragten gaben an, über den Tag einfach aufs Essen zu verzichten. Na dann: Mahlzeit!
Nach einem heftigen Streit hat der russische Starkoch Alexei Kabanov seine Ehefrau Irina getötet. Mit einem scharfen Küchenmesser wurde die Gattin danach fachmännisch zerteilt und in Plastiktüten verpackt. Seine Facebook-Gemeinde bat der Koch anschließend um Mithilfe bei der Suche nach der angeblich verschwundenen Dame. Als er jedoch begann, hier in der Vergangenheitsform von sein Frau zu sprechen, ging der Polizei ein Licht auf. Die Wohnung wurde gestürmt, die Leichensäcke gefunden, der Koch verhaftet. Ihm drohen 15 Jahre Knast.
Subway hat ein Größenproblem – die Sandwichs sind offenbar nicht lang genug. Nachdem ein australischer Gast sein als „foot-long“ beworbenes Baguette gekauft hatte, schnappte er sich sein Maßband und überprüfte das Ganze. Und siehe da: Es fehlten rund zweieinhalb Zentimeter. Da haben es die deutschen Filialen natürlich leichter: Schließlich weiß hierzulande kaum jemand, dass die Fuß-Maßeinheit 30,48 Zentimetern entspricht.
Einfach noch mal von vorn – Sternekoch Juan Amador hat sich von der Pleite seines Restaurants (
Die Weinkönigin 2013 wird in Baden gekrönt. Und das sogar früher als gewohnt. Schon am 13. September soll die Siegerin des Finales in Offenburg gekürt werden, so eine Mitteilung des Deutschen Weininstituts (DWI). Mit dem Umzug nach Offenburg soll der Badische Weinbauerverband gewürdigt werden, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert.