Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.
Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.
Immer mehr Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Vor allem das Gastgewerbe tut sich offenbar schwer bei der Nachwuchssuche. Das Schweizer Gastronomie-Unternehmen Marché geht da einen eigenen Weg. Den besten Lehrlingen eines Jahrgangs wird kurzerhand ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt. Doch auch Geldprämien für gute Noten sollen für mehr Auszubildende sorgen. Christa Heinke, bei Marché für die Aus- und Weiterbildung zuständig, scheint jedenfalls überzeugt: „Das funktioniert wirklich.“
Manche Gäste wollen einfach nicht gehen – so wie ein 35-jähriger Mann in Wien, der am Sonntagvormittag von den Türstehern eines Lokals verwiesen wurde. Anstatt jedoch zu Hause seinen Rausch auszuschlafen, ging es zur nächsten Tankstelle, wo ein fünf Liter Kanister Benzin gekauft wurde. Zurück in der Bar verschüttete der Mann das Benzin, setzte es in Brand und flüchtete. Ein Angestellter konnte die Flammen zum Glück löschen. Die Polizei hat auch schon einen Verdächtigen, der jedoch noch nicht vernommen wurde.
Sollte es nun endlich Frühling werden, dann steht auch die Außengastronomie vor dem Start. Mancher Kellner lebt in der Freiluftsaison allerdings recht gefährlich, da oftmals Straßen überquert werden müssen, um die Gäste zu erreichen. Um sein Personal davor zu schützen, auf der Motorhaube eines Autos zu landen, haben die Wirte der Ständigen Vertretung in Berlin Mitte einfach ein „Achtung, Kellner“-Schild aufgestellt und hoffen, dass das Bezirksamt Spaß versteht.
Klagen von Franchisenehmern kennt man nicht nur bei Subway. Auch bei Burger King scheint es zu knirschen. Denn eigentlich wollte der Franchisenehmer Willi-Otto Andresen mit seiner eigenen Burger King-Filiale so richtig durchstarten. Jetzt ist er arbeitslos, erhebt schwere Vorwürfe gegen den Konzern und fordert 116.723,70 Euro Schadensersatz. Denn genau die Summer hätte er verdienen können, wenn Burger King ihm nicht zu Unrecht gekündigt hätte, so der ehemalige Unternehmer.
Ikea und die Lebensmittel – offensichtlich nicht die beste Kombination. Nach Pferdefleisch und Mandelkuchen steht die schwedische Möbelhauskette nun wegen ihrer Elch-Lasagne in der Kritik. Belgische Behörden hatten bereits Ende März geringe Mengen Schweinefleisch in einer Lieferung der Elch-Lasagnen für die Betriebsrestaurants entdeckt, eine Ikea-Sprecherin bestätigte am Wochenende den Vorfall. Das Unternehmen hatte nach der Entdeckung die Auslieferung und den Verkauf der Lasagne des Herstellers Dafgård gestoppt.
Wein trinken und Auto fahren passt ja nur bedingt gut zueinander. An der Raststätte Würzburg-Nord sieht das allerdings etwas anders aus. Denn dort hat nun die erste Vinothek an einer Autobahn eröffnet und soll jetzt neue Kundenkreise für den Frankenwein erschließen. Der Wein könne zwar auch vor Ort verkostet werden, doch Autofahrer sollen nicht zum Trinken animiert werden. Die Vinothek wird zunächst für ein halbes Jahr auf Probe betrieben.
Nadia Santini, die Küchenchefin des „Dal Pescatore“ im italienischen Mantova, ist die „Beste Köchin der Welt“. Santini wurde im Rahmen der Worlds 50 Best Restaurant Awards zur Veuve Clicquot Worlds Best Female Chef gekürt.
Der Schweizer Paolo Basso ist der beste Sommelier der Welt. Bei einer Veranstaltung der „Association de la Sommellerie Internationale“, die nur alle drei Jahre stattfindet, setzte sich der Chef-Sommelier des Restaurants Comca Bella in Vacallo gegen die internationale Konkurrenz durch.