Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

Wer etwas über die Jugend von heute erfahren möchte, der fragt sie am besten einfach. Genau das dachten sich auch die Soziologen, die Oberhausener Schüler zu ihrem Freizeitverhalten interviewten. Und das Ergebnis sollte der staatlichen Jugendarbeit wirklich zu denken geben: Die Jugendzentren sind weitestgehend unbekannt, echte Magneten dagegen das örtliche Einkaufszentrum und die Fastfood-Ketten. Ulrich Deinet, Professor an der Fachhochschule Düsseldorf, sieht´s pragmatisch – Die Stadt Oberhausen sollte sich bei der Entwicklung ihrer Jugendarbeit an McDonald´s orientieren.

Sein Handschuh hatte ihn verraten – Im Prozess um den brutalen Überfall auf einen Freisinger Gastwirt wurde einer der Täter nun zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Zwei Männer hatten Ende 2011 den Wirt auf dem Parkplatz seiner Gaststätte überfallen, ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht und versucht, die Tageseinnahmen zu entreißen. Der Gastwirt wehrte sich jedoch und flüchtete zum Hintereingang, wo ihm zwei Angestellte zu Hilfe kamen. Im Gerangel verlor einer der Angreifer einen seiner Handschuhe, und das Landeskriminalamt landete einen DNA-Treffer.

Nachdem gestern bekannt wurde, dass vergangene Woche an zwei Berliner Grundschulen erneut Essenslieferungen des Caterers Sodexo entsorgt werden mussten, war die Aufregung zunächst groß. Doch bevor jetzt alle besorgten Eltern der Hauptstadt wieder damit anfangen, Schulbrote zu schmieren, lieber gleich die Entwarnung: Es handelte sich lediglich um angeblich 90 nicht ganz durchgebratene Hähnchenkeulen - und nicht mal das ist sicher, denn die Beweisstücke wurden entsorgt. Sehr schlau von den Pädagogen. Keine Erreger, kein Garnichts. Fast schon langweilig, so eine Meldung.

Am 1. Mai tritt das Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen in Kraft – und den Wirten gefällt das überhaupt nicht. Zwei von ihnen wollen nun Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einlegen. Doch auch wenn es ein bisschen Don Quijote und seinem Kampf gegen die Windmühlen ähnelt, lassen sich die beiden Gastronomen davon nicht entmutigen. Sollten sie scheitern, wollen sie sich einfach an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden.

McDonald´s rüstet auf: Ein im Jahr 2009 erprobtes DNA-Spray wird jetzt in rund 780 englischen Filialen der Burgerkette installiert. Kommt es nun zu einem Überfall, besprüht das über der Tür installierte System den Räuber mit dem DNA-Spray, welches bis zu sechs Wochen am Körper haftet und den Räuber leichter identifizieren lässt. Schon in der Testphase konnten erste Erfolge verbucht werden. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte, dass es während der Erprobung zu keinem einzigen Raub kam. Zudem konnte unsoziales Verhalten der Gäste minimiert werden.

Zu einer wilden Schießerei kam es am Wochenende vor einer Bar in Hamburg-Lurup, bei der mindestens drei Männer zum Teil schwer verletzt worden sind. Die Gründe für den Showdown sind bisher noch unklar. Bekannt ist lediglich, dass es am frühen Sonntagmorgen zu einer Schlägerei gekommen war, anschließend fielen bis zu 15 Schüsse. Mehrere Personen flüchteten in einem Mercedes, ließen jedoch einen schwer verletzten Mann auf dem Gehweg zurück. Zwei weitere Männer, einer mit Durchschuss am Knie, der andere mit Kopfverletzungen, kamen später selbst in die Notaufnahme.

Mit diesem Transfer hatte wohl niemand gerechnet – Mit der Verpflichtung des britischen Starkochs Jamie Oliver verstärkte sich die Fußballmannschaft Manchester City zwar nicht auf dem Rasen, dafür aber umso mehr fernab des Feldes. Der 37-jährige Koch unterschrieb einen Fünfjahres-Vertrag und ist somit ab dem Sommer für das gesamte Essen im heimischen Etihad-Stadion des britischen Meisters verantwortlich.

Ausgerechnet in Seattle, der Heimat von Starbucks, hat der bekannte Schauspieler Patrick Dempsey dem Kaffeeriesen die insolvente Kaffeehauskette Tully's bei einer Auktion vor der Nase weggeschnappt. Das schmeckt dem Weltkonzern natürlich gar nicht. Nach Angaben des Wall Street Journals zieht der Branchenriese nun vor Gericht. Die Begründung: Der gutaussehende TV-Arzt habe mit seiner charmanten Art die Auktionatoren um den Finger gewickelt. Die Hintergründe sind wohl vielschichtiger. Angeblich gehe es auch darum, den Absatzkanal eines Kaffeerösters gegen Starbucks zu schützen.