Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.
Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.
Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.
Der Pferdefleischskandal macht auch vor Spitzenköchen nicht halt. Das Unternehmen "Schuhbecks Geniesser Service" (SGS) bestätigte, dass in zwei seiner Fertiggerichtprodukte Pferdefleisch gefunden worden sei. Für Rewe hergestellte Lasagne und Spaghetti Bolognese wurden zurückgerufen. Produkte der Marke „Schuhbeck“ seien allerdings nicht betroffen. Sternekoch Tim Raue versteht unterdessen die ganze Aufregung um das Pferdefleisch nicht – schließlich sei es pro Kilo viel teurer als Rind und nahrhafter als jedes Schwein. Ein sehr gutes Produkt eben. Dennoch sei die Politik gefragt, wenn die Angaben auf der Verpackung nicht mit dem Inhalt übereinstimmen würden.
Der französische Dienstleistungskonzern Sodexo plant offenbar, in den deutschen Kita-Markt einzusteigen. Mit Blick auf den Mangel an Krippenplätzen wollen sie noch in diesem Jahr aktiv am Markt sein, so Adrienne Axler, Geschäftsführerin von Sodexo Deutschland, gegenüber dem Handelsblatt. Das Unternehmen betreibt in Frankreich und Luxemburg bereits 100 Krippen über eine Partnergesellschaft und 17 italienische in Eigenregie. Ob auch chinesische Erdbeeren auf den deutschen Speiseplänen stehen werden, ist allerdings noch nicht bekannt.
Der aktuelle Rekord ist gerade einmal ein halbes Jahr alt, da wollen ihn schon die ersten wieder brechen. Am 15. August 2012 hatte Martin Lechner ganze 1.176 „Deandln im Dirndl“ in sein Festzelt gelockt und sich so einen Eintrag ins Guiness-Buch gesichert. Der Speyerer Fremdenverkehrsverein ist nun jedoch fest entschlossen, diesen Rekord am 13. Juli beim Brezelfest-Samstag zu brechen. Dazu suchen die Speyerer nun mindestens 1.177 freiwillige Frauen in Tracht. Keine Sorge: Mit Sexismus hat das Ganze nichts zu tun. Also bitte kein #Aufschrei.
Der Restaurantkritiker des Tagesspiegels hat die Currywurst von McDonald’s getestet. Sein Fazit: Die schlichte Wurst mit Brötchen sei nicht wirklich schlecht, aber auch nicht so charmant, dass sich auch nur ein einziger deutscher Wurstbudenbesitzer Sorgen machen müsse.
Im schönen Bayernwald erlebte ein schwuler, HIV-kranker Gastronom jetzt seinen ganz persönlichen Albtraum. Banken zogen Kreditzusagen für das Wirtshaus zurück, der Mann erhielt Drohbriefe und bekam sogar seine eigene Todesanzeige zugeschickt. Im Dorf brauche man solche Leute nicht und fürchte eine schleichende Infizierung, wird kolportiert. Der Wirt sucht jetzt nach einer Anstellung. Verlassen will er seine Heimat nicht.
Weiter geht’s im Wiesn-Streit – nachdem Wirtschaftsreferent Dieter Reiter bereits die Zahl der reservierten Plätze in den Zelten aufs Korn genommen hatte, macht er nun mit dem anonymen Handel von Wiesn-Reservierungen weiter. Durch stichprobenartige Kontrollen direkt an den Tischen möchte er feststellen, wie und wo der Platz reserviert wurde. So soll der Handel zu astronomischen Preisen verhindert werden. Im Gegensatz zum Streit um die reservierten Plätze weiß Reiter dieses Mal jedoch die Wirte hinter sich. Denn auch denen liegt das Thema schwer im Magen.
Tim Raue ist ein echter Asien-Fan. Vor allem die Küche der Thailänder hat es ihm dabei angetan, denn die habe die perfekte Aroma-Kombination, so Raue im dpa-Interview. Doch auch die Asiaten können noch was lernen. Von Tim Raue, versteht sich. Denn was die Thailänder machen würden, sei zwar gut, aber sie könnten auch exzellent sein, wenn sie es anders aufzögen. Da macht es Sinn, dass der Sternekoch derzeit in Bangkok verweilt, wo er für zwei Tage im Okura-Hotel gastiert.
Sternekoch Dieter Müller geht nach München. Wie das Portal „Gourmetwelten“ erfahren hat, schwingt die Kochlegende bald im Kempinski-Hotel auf der Maximilianstraße die Löffel. Müller, der über Jahre das Drei-Sterne-Restaurant im Schloßhotel Lerbach geführt hat, solle das Vier Jahreszeiten nun kulinarisch auf das Niveau vom Bayerischen Hof und Königshof - oder höher - hieven. Weiterhin wird sich Müller allerdings auch als Schiffskoch auf der MS Europa engagieren und mehr als zwei Monate im Jahr über die Weltmeere schippern.