Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

Wer will an seinem Geburtstag schon in der Klinik liegen? Niemand, dachte sich wahrscheinlich der 94-jährige Rentner aus München, der am Mittwoch von der Polizei aufgegriffen wurde. Sogar die Infusionsnadel steckte ihm noch in der Hand. Er selbst gab an, dass er auf dem Weg ins Hofbräuhaus sei, um seinen Geburtstag nachzufeiern. Daraus wurde leider nichts. Sein Bier bekam er im Krankenhaus dann trotzdem.

Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden kann. Ein Leitspruch, der auch in der Gastronomie gültig ist. Was sich der Gast bei einem Restaurantbesuch so alles wünscht, hat nun die Webseite Restaurant-Kritik auf den Punkt gebracht. Die 27 Wünsche zeigen eines: Mit Freundlichkeit lässt sich viel erreichen. Eigentlich traurig, dass das überhaupt gesagt werden muss.

Deutschlands bekanntester Fischhändler expandiert weiter. Im März eröffnet Jürgen Gosch im Café Keese auf der Reeperbahn die „sündigste Fischbude der Welt“. Das Gosch-Netzwerk zählt damit dann 30 Restaurants und Imbissbuden im ganzen Land. Ball Paradox oder Tischtelefone zur Kontaktaufnahme wird es bei Gosch allerdings nicht geben. Jedoch will der Wirt auf einer Bühne ein Programm aus Schantys, Schlager und Oldies bieten, um auch frühere Besucher des Tanzlokals anzulocken.

In Australien da ticken die gastronomischen Uhren ein bisschen anders: Es gibt Kängurufleisch im Supermarktregal, Burger King heißt Hungry Jack´s und nun bekommt auch noch McDonald´s kurzfristig einen neuen Namen. Zahlreiche Filialen der US-amerikanischen Burgerkette benennen sich vorübergehend in „Macca´s“ um, fast jeder zweite Australier nennt das Unternehmen ohnehin schon so. Es ist das erste Mal in der Firmengeschichte, dass sich McDonald´s einen neuen Namen gibt. So soll der australische Nationalfeiertag am 26. Januar begangen und gezeigt werden, dass sie ein Teil der australischen Gemeinschaft sind.

Für Fans der Dekadenz hat das Leipziger „Sol y Mar“ das passende Angebot: Denn eine 0,75-Liter-Flasche „Bling H20“ kostet schlappe 89 Euro. Doch es ist nicht etwa der Inhalt, der das Ganze so teuer macht, es ist die Flasche selbst. Die ist nämlich mit 61 Swarovski-Kristallen verziert. Den Preis rechtfertige ausschließlich die Flasche, den Inhalt könne man vergessen, so der Berliner Wasser-Sommelier Arno Stegoweit. Kein Wunder also, dass das Wasser bisher noch nie an Gäste ausgeschenkt, sondern lediglich für die Vitrine zu Hause gekauft wurde.

Zwei Michelin-Sterne und trotzdem noch ins Fernsehen? Für Frank Rosin kein Problem. Über zwei Millionen Zuschauer schalteten zum Auftakt seiner neuen Staffel auf Kabel 1 den Fernseher ein und verfolgten, wie der TV-Koch überforderten Gastronomen unter die Arme griff. Er glaube, dass die Leute mögen würden, dass sie ehrlich an die Sachen rangingen und hier und da auch mal ungewohnt unterstützen würden, so Rosin im Bild-Interview.

Auch ein Sternekoch kann mal danebenliegen. Passiert das aber in einer Fernsehshow, wird’s schnell ein bisschen peinlich. Das musste nun auch Vincent Klink erfahren, als er bei „Hart aber fair“ zwischen Schweinefilet vom Discounter und der Premiumvariante vom Bio-Hof unterscheiden sollte. Dabei war der Koch doch eigentlich eingeladen worden, um gegen die „geldgierige Nahrungsmittelindustrie“ zu wettern.

Der im vergangenen Jahr in Konkurs gegangene Cocoon-Club in Frankfurt bekommt einen neuen Pächter. Anfang März wird eine Betreibergesellschaft den Tanztempel wieder eröffnen. Die Herrschaften sind in der Nachtszene in Hessen keine Unbekannten und betreiben bereits eine Diskothek in Wiesbaden. Spekuliert wird, dass der neue Club statt Cocoon „The moon“ heißen soll.