Gastronomie

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Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Die vegane Burger-Kette Swing Kitchen aus Wien kommt bald auch nach Deutschland. Entwickelt wurde das Konzept, das auf moderne Technik und Selbstbedienung setzt, mit Hilfe eines McDonald’s- und Vapiano-erfahrenen Beraters. Noch in diesem Sommer sollen in Berlin zwei Filialen eröffnen. 

Die Küche von Joachim Wissler sei auf dem Zenit ihrer Reife angekommen, schreibt die Frankfurter Allgemeine. Wissler habe sich endgültig von der französischen Haute Cuisine emanzipiert und die Zeitenwende in unserer kulinarischen Hochkultur eingeläutet, so der Lobgesang. Der radikalen Regionalität verweigere sich der Sternekoch jedoch. Wisslers Küche sei nie provinziell und selbst der größte technische Aufwand immer ein Diener des guten Geschmacks.

Seit 43 Jahren kellnert Pietro Petronilli im Münchner Tantris. Am Samstag ist sein letzter Arbeitstag. Zum Abschied sprach der 65-jährige Chef de Rang noch einmal ausführlich mit der tz über die Veränderungen in der Sterne-Gastronomie, seinen Streit mit Milliardär Friedrich Karl Flick und berühmte Gäste wie Woody Allen und Alice Cooper. 

Die belgischen Brauereien brauen mehr als 1.000 verschiedene Biersorten. Und für fast jedes Bier gibt es ein individuelles Glas. Diese kommen bei den Gästen offenbar so gut an, dass jedes Jahr zehntausende Gläser aus den Kneipen verschwinden. Manche Wirte wollen sich das aber nicht mehr gefallen lassen und reagieren mit kreativen Lösungen. 

Die Foodies sollen ihre Landkarten herausholen, schreibt der Spiegel. Denn in der albanischen Hauptstadt Tirana sorge der Slow-Food-Koch Bledar Kola weltweit für Furore. Einen Michelin-Stern hat er zwar noch nicht, dafür wurde sein Mullixhiu bereits zu den zehn besten Restaurants Europas gekürt. Angefangen hat der 33-Jährige allerdings als Tellerwäscher in London. 

Neue Pläne für das Sylter Traditionsrestaurant Fisch-Fiete in Keitum. 2016 hatte die Wirtschaft geschlossen. Seit Jahren debattieren der Inhaber und Kommunalpolitiker über Umbauten. Jetzt ist der Weg zur Neueröffnung frei. Fisch-Fiete eröffnete 1954 und wurde schnell zu eine Sylter Institution.

Gastronomen müssen sich in der heutigen Zeit einiges einfallen lassen, damit sich die Gäste wohlfühlen und wiederkommen. Mit einer Kombination aus guter Küche, gutem Design und der Authentizität des Betreibers könne man aber fast überall erfolgreich sein, erklärte Architekt Frank Dittel nun der Stuttgarter Zeitung.

Die richtige Ernährung sei für viele zur teuren Ersatzreligion geworden, schreibt die Wirtschaftswoche. Davon profitiere Rolf Hiltl, Chef des ältesten vegetarischen Restaurants der Welt. Die Familie Hiltl hat in Zürich ein vegetarisches Gastro-Imperium aufgebaut. In vierter Generation setzen die Hiltls bereits auf fleischlose Kost. Das Magazin hat sich umgeschaut.