17-Jähriger eröffnet eigene Pizza-Hut-Filiale

| Gastronomie Gastronomie

Morgens für die Schule büffeln und abends das Personal in seiner eigenen Pizzeria führen – so sieht aktuell der Alltag von Schüler Maximilian Grub aus. Mit gerade einmal 17 Jahren hat der Jugendliche gemeinsam mit einem Freund seine eigene Pizza-Hut-Filiale in Bruchsal (Baden-Württemberg) eröffnet.

Im Interview mit der Bild-Zeitung verriet der Schüler, dass ihm die Idee zur eigenen Pizzeria bei einem gemeinsamen Abend mit Freunden gekommen sei. „Wir haben darüber gesprochen, was uns in Bruchsal noch fehlt. Da waren wir uns schnell einig: Eine Pizza-Hut-Filiale wäre super. Ich habe angefangen, zu recherchieren, habe Kontakt aufgenommen und letztes Jahr um Ostern herum dann bereits den ersten Video-Call mit den Verantwortlichen gehabt“, so der Schüler.

Weil er und sein Geschäftspartner aufgrund des Alters allerdings noch nicht geschäftsfähig sind, übernehmen die Väter offiziell die Geschäftsführung der Filiale sowie die Finanzierung. „Unsere Väter haben uns sozusagen einen Vertrauensvorschuss gegeben und uns diesen Traum ermöglicht“, so Maximilian Grub. Außerdem konnte der Schüler ein Team von erfahrenen Mitarbeitern aufbauen, die ihm bei der Leitung des Unternehmens helfen, während er in der Schule ist. „Ich konnte Mitarbeiter an Bord holen, die teilweise über 15 Jahre Erfahrung in der Systemgastronomie haben. Auch mein Restaurantleiter ist ein absoluter Profi.“

Trotzdem will sich der Schüler in Zukunft nicht allein auf das Franchise-System fokussieren. Nach dem Abitur plant der 17-Jährige ein Studium: „Ich möchte nach der Schule studieren und gerne was mit Steuern oder Steuerrecht machen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.