Anmeldung zum Preis der Deutschen Systemgastronomie gestartet

| Gastronomie Gastronomie

Der Preis der Deutschen Systemgastronomie wird seit 2011 vom Bundesverband der Systemgastronomie e. V. (BdS) verliehen. Mit ihm werden Personen, Unternehmen, Initiativen oder Einrichtungen in Deutschland geehrt, die sich in besonderer und beispielhafter Weise um die Branche der Systemgastronomie bzw. um deren Herausforderungen verdient gemacht haben.

Preisträger der vergangenen Jahre waren u. a. Claudia Letzner und Conrad Krödel von der Beruflichen Schule in Elmshorn für die Initiierung des „Teamcups der Systemgastronomie“ als mittlerweile größte Ausbildungsmeisterschaft der Branche, der damals amtierende Arbeitgeberpräsident Prof. Dieter Hundt für die Integration des BdS in die Sozialpartnerschaft, die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung stellvertretend für das soziale Engagement der Branche sowie die App „Too Good To Go“ für die hervorragende Leistung bei der Reduktion von Lebensmittelabfällen. Im letzten Jahr wurde das Projekt "CoffeeCup Paper" - ein Gemeinschaftsprojekt von Vertrieb IGEPA Großhandel GmbH und creart Neidhardt Werbe GmbH - für eine technische Innovation ausgezeichnet, die das nachhaltige Recycling von Einwegbechern ermöglicht.

Zum 10-jährigen Jubiläum im letzten Jahr hatte sich die Jury entschlossen, 2021 zum ersten Mal einen Ehrenpreis der Deutschen Systemgastronomie zu verleihen. Für den Post „Bestellt bei McDonald‘s“ wurde dieser an Burger King Deutschland GmbH verliehen. In seiner Ehrung bezeichnete Laudator und BdS-Präsidiumsmitglied Frank Bierkämper diese Aktion als vorbildliches Zeichen. „Die Aktion ‚Bestellt bei McDonald‘s‘ würdigt die Solidarität aller Gastronomen in der Corona-Krise und hat stellvertretend deutlich gemacht, wie stark die gegenseitige Unterstützung in der Gastronomie ist. In keiner anderen Branche in Deutschland wurde während der Pandemie diese beispielgebende Solidarität als wettbewerbsübergreifender Zusammenhalt untereinander gelebt“, so Bierkämper.

Seit dem letzten Jahr gilt eine offene Ausschreibung, sodass sich potenzielle Preisträger selbst bewerben oder im Rahmen einer Vorschlagsbewerbung nominiert werden können. Eine ausgewählte und unabhängige Jury, die sich aus einer breiten Expertenmeinung aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Medien sowie natürlich auch aus Kennern der (System-) Gastronomie zusammensetzt, ermittelt den Preisträger.

Die Nominierten werden zur Preisverleihung eingeladen, bei der der Preisträger verkündet und alle Nominierten in einer Laudatio von BdS-Vizepräsidenten Alexander van Bömmel geehrt werden.

BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante freut sich bereits jetzt auf die Preisverleihung, die planmäßig im September 2022 beim BdS-Mittagsempfang stattfinden soll: "Der Preis der Deutschen Systemgastronomie ist in jedem Jahr für den Verband und natürlich auch für mich persönlich ein Highlight. Die beispielgebende Leistung und besondere Kreativität der bisherigen Preisträger sind absolut einzigartig und ich bin schon jetzt gespannt auf die diesjährigen Bewerbungen und die Nominierten, die die hochkarätig besetzte Jury festlegen wird."


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.