Autostadt Wolfsburg: Food Affairs startet Pop-up-Konzept mit NENI

| Gastronomie Gastronomie

Die gastronomische Landschaft in der Wolfsburger Autostadt befindet sich im Wandel. Seit dem 1. Juli 2025 liegt die Verantwortung für die kulinarische Weiterentwicklung des Standorts bei Food Affairs, einer Tochtergesellschaft der Compass Group Deutschland. Als erster Baustein einer neuen Strategie wurde nun in der Lagune das Konzept „LAGUNE x NENI“ eingeführt. Es markiert den Beginn einer Reihe kuratierter Pop-up-Formate, die während der zweijährigen Umbauphase des Restaurants für Abwechslung sorgen sollen.

Strategische Neuausrichtung während der Bauphase

Die Autostadt verfolgt mit den wechselnden Formaten das Ziel, den Standort trotz baulicher Veränderungen kontinuierlich neu zu inszenieren. Während das Restaurant Lagune in den kommenden zwei Jahren technisch und optisch weiterentwickelt wird, dienen temporäre Konzepte dazu, die Attraktivität für die Besucher aufrechtzuerhalten. Food Affairs agiert dabei als operativer und strategischer Partner, der seine Expertise in der Umsetzung von Markenkooperationen einbringt.

Levantinisches Gastronomiekonzept für sechs Monate

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet die international bekannte Marke NENI der Familie Molcho. Für einen Zeitraum von sechs Monaten werden am sogenannten Middle Counter der Lagune spezifische Gerichte angeboten. Das Angebot konzentriert sich auf NENI Bowls und Wok-Gerichte, die durch levantinische Aromen und eine hohe Gemüsevielfalt geprägt sind. Das Konzept setzt auf den für die Marke typischen Sharing-Charakter und richtet sich an ein Publikum, das Wert auf Trends und Erlebnisgastronomie legt.

Innovationsräume in etablierten Strukturen

Der offizielle Startschuss für die Kooperation fiel im Rahmen eines Kick-off-Events am 19. Februar. Laut Aleksander Zupanc, Account Director Autostadt bei der Compass Group, steht die inhaltliche Transformation der Flächen im Vordergrund. Durch die Integration starker Gastronomiemarken lassen sich einzelne Bereiche als Innovationsräume nutzen. Dies ermögliche es, etablierte gastronomische Strukturen weiterzuentwickeln und flexibel auf die Erwartungen der Gäste zu reagieren. Über den gesamten Zeitraum der Modernisierung sind bereits weitere Konzepte in Planung, um die Dynamik am Standort beizubehalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.