Bar-Waggon, Rooftop-Panorama, Hard Rock: Diese Bars gehören auf die Bucket-List

| Gastronomie Gastronomie

Gerade in der aktuellen Zeit lernt man Dinge, die man ansonsten als selbstverständlich betrachtet hat, mehr zu schätzen. Neben dem Barbesuch nach Feierabend mit Freunden oder Kollegen gehören ausgedehnte Barabende im Urlaub an den verschiedensten Orten der Welt dazu.

Zum Tag der Happy Hour am 12. November 2020 stellt Tageskarte Bars von Arizona bis auf die Malediven vor, die Liebhaber von leckeren Drinks und geselligen Abenden auf die Bucket-List setzen können – für die Zeit wenn dies wieder möglich ist.

„Kuda calling“: So beginnen maledivische Nächte
 

In der Sunset Lounge des Four Seasons Maldives Resort at Kuda Huraa beginnen paradiesische Abende auf den Malediven: Cocktails, Blick auf den Sonnenuntergang für den die Malediven berühmt sind und gute Gespräche sind die perfekte Vorrausetzung für einen gelungen Abend. Bar-Chef Brian, der bereits über 10 Jahre für Four Seasons arbeitet, hat mit „Kuda Calling“ eine klare Empfehlung für den passenden Drink. Hierzu werden Gin, Sherry, Zitronensaft, Sirup und Lavendelbitter miteinander gemischt und in einem vorgekühlten Champagnerglas serviert. Die Inspiration für den Cocktail liegt im klassischen Drink „London Calling“, der von Milk & Honey in London kreiert wurde. 

In diesen Bars fühlt man sich wie auf einem Schiff oder wie in einem Zug

Wenn man nicht nur leckere Cocktails, sondern auch eine besondere Atmosphäre mag, wird man in Phoenix fündig. Hier locken zwei Bars mit auffallenden Konzepten. So finden sich Besucher des UnderTows auf einem alten Schiff wieder: Das hölzern-maritime Interieur in Kombination mit Meeresgeräuschen und Videos die Unterwasser-Szenen zeigen, bewirken, dass sich die Gäste wie im Unterdeck eines alten Schiffes fühlen. Die Cocktail-Karte wechselt regelmäßig und spiegelt gewisse Kapitel der hier erzählten Geschichte des Schiffes, der UnderTow, wider. Im ersten Kapitel liegt der Fokus beispielsweise auf karibischen Drinks, während sich die Geschichte des zweiten Kapitels eher im Pazifischen Ozean abspielt.

Wer lieber auf dem Land unterwegs ist, sollte wiederum die Bar mit dem Namen Platform 18 besuchen. Gäste unternehmen hier eine Zeitreise in die 1920er Jahre: Der Innenraum ist wie ein alter Bar-Waggon aus früheren Zeiten gestaltet – passend dazu werden alte Cocktail-Klassiker serviert. Die Karte umfasst jedoch auch moderne Drinks, sodass man praktisch eine Reise durch verschiedene Cocktail-Zeitalter unternehmen kann. Damit das Zug-Feeling komplett wird, haben die Gäste durch gezielte Effekte das Gefühl, als würde man tatsächlich fahren.

„Gin is in“ auf den Malediven

2018 hat im OZEN Madhoo, Mitglied der OZEN Collection von Atmosphere Hotels & Resorts, die erste Gin Bar der Malediven eröffnet. Gäste können sich in der Bar mit dem Namen Gin Is In auf über 25 exquisite Gin-Sorten und zahlreiche ausgesuchte Tonics freuen. Das Beste ist: Es kostet nichts extra. Im OZEN Madhoo genießen die Gäste des Resorts mit dem INDULGENCE-Plan ein besonderes All-Inclusive-Paket, welches auch die komplette Bandbreite der Gin Bar beinhaltet. Auf Wunsch werden auch Gin-Tastings arrangiert.

Rooftop-Panorama in Florida

St. Pete/Clearwater an der Golfküste Floridas hat eine facettenreiche Gastronomieszene im Angebot, selbstverständlich dürfen da spannende Bars nicht fehlen. Prädestiniert ist Region natürlich für Rooftop-Bars: So findet man in Downtown St. Pete auf dem Birchwood Hotel die Canopy Rooftop Lounge, welche praktisch täglich von den Bewohnern St. Petes hoch frequentiert wird.

Im Norden der Region lockt in der Kleinstadt Dunedin eine weitere Location, die ebenfalls bei den Einheimischen sehr beliebt ist. Die Hi-Fi-Rooftop-Bar im The Fenway Hotel, ein Mitglied von Marriotts Autograph Collection, ist berühmt für Drinks bei Musik und einem Blick auf den Golf von Mexico sowie Honeymoon und Caladesi Island State Parks.

Private Rock-Vibes auf den Malediven

Das erste Hard Rock Hotel der Malediven befindet sich auf einer eigens geschaffenen Inselgruppe, CROSSROADS Maldives. Für die richtigen Beats sorgt der Vibe Manager des Resorts. Drinks finden sich an verschiedenen Locations im Resort – nicht nur im Hard Rock Cafe, welches weltweit für seine besondere Atmosphäre bekannt ist.

Das Hard Rock Hotel Maldives organisiert beispielsweise auch eine ganz private Cocktail-Hour: Direkt am Strand gibt es einen in den Sand gegrabenen Tisch in Form einer Gitarre, wo man bei einem Blick auf den Indischen Ozean Drinks genießen kann. Sollten Familien mit kleinen Kindern gemeinsam reisen und die Erwachsenen abends noch ein wenig das einzigartige Malediven-Ambiente genießen wollen, bietet das Resort auch hierfür eine gute Voraussetzung. So lassen sich die Kinderzimmer der Villen beispielsweise mit Lautsprechern und Sicherheitskamera ausstatten.

Spiele & mehr in Arizonas Social Hall

Für die Bürger in Tempe ist das Social Hall Restaurant & Bar eine lokale Institution geworden. Es befindet sich in einem historischen Gebäude in der Innenstadt von Tempe und lockt nicht nur mit Drinks und amerikanischenSpeisen, welches von Chefkoch Jason Diaz mit einem mexikanischen Twist zubereitet wird: So erwarten die Gäste mehrere gemeinschaftliche Spielmöglichkeiten wie Billardtische oder Spieleautomaten, sondern auch ein großer bepflanzter Innenhof mit Feuerstellen und Schaukeln. Unbedingt probieren sollte man den Muscow Mule, der mit hausgemachtem Ingwerbier gemacht wird und den Spicy Strawberry Margarita.

Cocktails auf der Pier

Die Sonne scheint aufs Gesicht, man blickt auf das blaue Mittelmeer und genießt dabei einen Drink: Genau das können Gäste des ELA Quality Resort Belek in der Pier Bar erleben. Auf der Pier, die jedes Jahr exklusiv den Hotelgästen zur Verfügung steht, lockt die Pier Bar mit einer facettenreichen Cocktailkarte. Hinzukommt die freie Sicht auf das Mittelmeer. Die Barkeeper des Resorts kreieren je nach individuellem Geschmack auch komplett eigene Drinks.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nur noch 50 Mal schlafen, dann heißt es wieder «Ozapft is». Rund anderthalb Monate vor dem Start des 191. Münchner Oktoberfestes hat die Stadt mitgeteilt, was in diesem Jahr neu ist.

Nach zehn Veranstaltungstagen zieht die Hannover Veranstaltungs Gesellschaft eine positive Zwischenbilanz für das Maschseefest und verzeichnet trotz wetterbedingter Einschränkungen rund 1.040.000 Gäste. Auch die Gastronomen zeigten sich zufrieden.

Mit Beginn der Saison 2026/27 übernimmt Supreme Sports Hospitality das Catering in der schauinsland-reisen-arena. Das neue Konzept umfasst modernisierte Kioske, ausschließlich Kartenzahlung sowie ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot.

Bereits Anfang Mai hat das Hotel Titanic Gendarmenmarkt Berlin sein neues Restaurant „the Main“ eröffnet. Das Konzept ersetzt den mehr als zehn Jahre bestehenden Beef Grill Club in der Französischen Straße und verbindet Restaurant, Bar und Lounge zu einem durchgängigen gastronomischen Angebot.

Mehr als 50 Gastronomiebetriebe und Festzelte sind am 29. Juli 2026 in München mit den Qualitätssiegeln „Ausgezeichnete GenussKüche“, „Ausgezeichnete Bierkultur“ und „Ausgezeichnetes Festzelt“ geehrt worden. Eine Übersicht aller ausgezeichneten Betriebe finden Sie am Ende des Artikels.

Tchibo hat in Hamburg-Eimsbüttel einen Pop-up-Standort unter dem Namen „The Coffee Spot by Tchibo“ eröffnet. Mit dem neuen Kaffeebar-Konzept will das Unternehmen Erkenntnisse über die Akzeptanz eines eigenständigen Formats gewinnen.

Das Restaurant Süd im Zürcher Hauptbahnhof erhält einen neuen Betreiber. Nach anhaltenden Verlusten geben Valentin Diem und Nenad Mlinarevic den Betrieb an Candrian ab. Nach Angaben von Valentin Diem sei der Betrieb wirtschaftlich nicht tragfähig gewesen.

Zusje eröffnet am 31. Juli 2026 seinen zweiten deutschen Standort. Das niederländische Gastronomiekonzept zieht in das Düsseldorfer Andreas Quartier und erweitert damit seine Präsenz in Deutschland.

Marché baut das gastronomische Portfolio im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe weiter aus und eröffnet mit dem Bandipur einen neuen Standort mit asiatischem Speisenangebot.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham setzt seine Agenda zur Senkung der Lebenshaltungskosten fort. Pubs, Clubs und Veranstaltungsorte für Live-Musik in England sollen von kommendem April an von einer 20-prozentigen Reduzierung der Gewerbesteuer profitieren.