Berliner Bar Mokka Milch nimmt Betrieb erneut auf

| Gastronomie Gastronomie

Die Bar Mokka Milch in der Karl-Marx-Allee in Berlin will am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Unterbrechung wieder öffnen. Das teilte Betreiberin Natacha Neumann mit, die das Lokal gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander führt. Die Wiederaufnahme des Betriebs erfolgt nur wenige Tage nach der Schließung des Nachfolgers der früheren Mokka-Milch-Eisbar, die über Jahrzehnte als bekanntes Lokal in der Hauptstadt galt.

Nach Angaben der Betreiber habe die Bar Ende Mai erstmals wieder Gäste empfangen. Zur Eröffnung seien zahlreiche Besucher gekommen. Die Betreiber berichten, dass allein am ersten Tag rund 800 Menschen das Lokal besucht hätten. In einem Beitrag auf Instagram schildert das Unternehmen Begegnungen zwischen Gästen, die gemeinsam an Tischen Platz genommen und Kontakte geknüpft hätten. Zudem seien Erinnerungsstücke aus den 1960er Jahren mitgebracht worden.

Betreiber beheben technische Probleme nach kurzer Schließung

Nur wenige Tage nach dem Neustart blieb das Lokal jedoch erneut geschlossen. Als Grund nannten die Betreiber unter anderem technische Probleme. Während der Pause seien nach ihren Angaben interne Abläufe und Prozesse überarbeitet worden. (Tagesakarte berichtete)

Natacha Neumann erklärte vor der geplanten Wiedereröffnung, man freue sich auf die Rückkehr. In ihrem Instagram-Beitrag begründet die Betreiberfamilie die vorübergehende Schließung damit, dass die ersten Betriebstage nicht den eigenen Ansprüchen entsprochen hätten. Wörtlich heißt es: „Und genau deshalb wissen wir: Ihr verdient mehr, als wir in diesen ersten Tagen geben konnten.“

Die Betreiber kündigten zugleich an, mit „frischer Energie“ zurückzukehren. In dem Beitrag heißt es weiter: „Am 12. Juni sind wir zurück — mit frischer Energie und der Qualität, die ihr verdient.“

Besucherandrang prägte die ersten Öffnungstage Ende Mai

Die Wiedereröffnung Ende Mai hatte erhebliches Interesse ausgelöst. Hunderte Menschen hätten das Lokal besucht. Unter den Gästen befand sich auch der Musiker Thomas Natschinski, der mit seiner Band Ende der 1960er Jahre den Titel „In der Mokka-Milch-Eisbar“ veröffentlicht hatte.

Die frühere Mokka-Milch-Eisbar gehörte zu den bekannten gastronomischen Treffpunkten der DDR-Zeit. Mit der neuen Bar Mokka Milch wird das Konzept an gleicher Stelle fortgeführt. Nach der zwischenzeitlichen Unterbrechung soll der Betrieb nun wieder regulär aufgenommen werden.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.