Block House eröffnet in Erfurt

| Gastronomie Gastronomie

Das Block House am Anger 39 in Erfurt hat nach einer rund zweiwöchigen Testphase seine Türen geöffnet. Die starke Resonanz während des Probelaufs hatte die Entscheidung der Block House Restaurantbetriebe für den Standort im Herzen der Thüringer Landeshauptstadt bestätigt. Schon lange stand Erfurt auf der Wunschliste des Unternehmens, das 2,5 Millionen Euro in den Umbau des historischen Gebäudes investiert hat. Das neue Restaurant ist deutschlandweit das 42. und europaweit das 52. der in Hamburg beheimateten Block Gruppe.

„Wir sind begeistert von dem Empfang, den uns die Erfurter und die Besucher der Stadt als Newcomer in der hiesigen Gastronomie-Szene bereitet haben“, sagt Stephan von Bülow, Vorsitzender der Geschäftsführung der Block Gruppe. „Seit wir Ende August die Türen in einer Art ‚Anlaufphase‘ geöffnet haben, verzeichnen wir sehr gute Tagesumsätze, die deutlich über unseren Erwartungen liegen.“

Doppel-Premiere

Es ist eine Doppel-Premiere, die das Unternehmen feiert: das erste Restaurant der Steak-Experten in Erfurt und im Freistaat Thüringen – ein neues Bundesland und eine neue Hauptstadt, in der Block House präsent ist. „Wir haben uns schon einige Jahre nach einem geeigneten Standort hier umgesehen“, so Stephan von Bülow weiter. „Aber wir haben hohe Ansprüche an die Lage unserer Block House Restaurants. Als wir das Angebot auf dem Anger, der beliebten Einkaufs- und Gastronomiemeile, erhielten, haben wir sofort zugegriffen. Erfurt ist eine wirtschaftlich starke Stadt, die Lust am Leben versprüht. Das passt zu Block House. Wir freuen uns, endlich hier zu sein!“

In einer intensiven Umbauphase von viereinhalb Monaten (inklusive vorbereitender Maßnahmen) haben die Architekten und Ingenieure der Block Bau GmbH in enger Zusammenarbeit mit Bau- und Handwerksbetrieben aus Erfurt und Umgebung das Erdgeschoss des historischen Gebäudes (ehemals Kaufhaus Held) in das neueste Block House Restaurant verwandelt. Das Restaurant verfügt über 128 Sitzplätze innen und 84 auf der mit Blumenkübeln eingefassten Terrasse vor dem Angerbrunnen.

„Schon während des Soft Openings ab Ende August war unsere Terrasse ein enormer Anziehungspunkt an den warmen Sommertagen“, erzählt Florian Backert, Betriebsleiter im Block House Erfurt. Der gebürtige Dresdner, der bis vor Kurzem das Block House am Börsenplatz in Frankfurt am Main geleitet hat, ist für das neue Restaurant mit seiner Familie nach Erfurt, und damit auch in die thüringische Heimat seiner Ehefrau, gezogen.

Block House expandiert weiter

„Auch weiterhin setzt Block House auf solides Wachstum“, gibt Stephan von Bülow einen Ausblick. „Für 2020 haben wir bereits unser zweites Restaurant in Düsseldorf geplant und 2021 werden wir in Köln eröffnen. Gleichzeitig streben wir an, in Thüringen weiter zu wachsen wie auch überhaupt in Mitteldeutschland, zum Beispiel in Leipzig oder Dresden. Wir sehen hier großes Potenzial für unser qualitativ hochwertiges Restaurantkonzept.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.