Boilerman Bar in der HafenCity: Frischer Look und neuer Bar Manager

| Gastronomie Gastronomie

Die Boilerman Bar in der Hamburger HafenCity präsentiert sich nach einem kurzen Umbau mit einem aufgefrischten Erscheinungsbild und einem erweiterten Raumangebot. Gleichzeitig hat die Bar einen neuen Leiter: Jonas Buchsein übernimmt die Position des Bar Managers von Nico Grote.

Raumkonzept und Ambiente

Die Nachbarschaftsbar, die sich im 25hours Hotel Altes Hafenamt befindet, wurde umgestaltet und bietet nun 25 zusätzliche Sitzplätze. Das Designkonzept des Augsburger Planungsbüros DREIMETA unter der Leitung von Armin Fischer, das bereits für die gesamte Inneneinrichtung des Hotels verantwortlich war, prägt die neue Optik.

Ein zentrales Element der Umgestaltung ist ein großformatiges, grünes Sofa, das DREIMETA entwarf und das nach mehrmonatiger Anfertigung die gesamte Fensterfront der Bar entlangläuft. Die Bar verfügt nun über restaurierte Ledersessel und eine insgesamt gemütliche Atmosphäre. Auch die Terrasse wurde mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und Pflanzen neu arrangiert.

Highballs und Führungswechsel

An der Bar liegt der Fokus weiterhin auf Highballs. Gäste haben zudem die Möglichkeit, Fingerfood aus dem benachbarten NENI zu bestellen.

Der neue Bar Manager Jonas Buchsein, der bereits seit April 2022 Teil des Teams der Boilerman Bar ist, erläutert das Konzept der Highballs. Er beschreibt sie als: „kleine, unkomplizierte Drinks mit bester Qualität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“. Weiter führt er aus: „Highballs sind Shortdrinks, die in gefrorene Gläser mit zwei Eiskugeln gefüllt werden. Die Zubereitung geht schnell und die Highballs können umgehend getestet werden. Super, um mehrere Sachen ausprobieren zu können. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf Rum.“

Buchsein übernimmt die Leitung von Nico Grote, der die Bar acht Jahre lang führte. Patrick Moreira, General Manager des 25hours Hotels Altes Hafenamt, äußerte sich erfreut über die interne Besetzung: „Ich bin sehr stolz, dass wir mit Jonas einen versierten und erfahrenen Mitarbeiter aus unseren eigenen Reihen als Bar Manager gewinnen konnten.“ Moreira betonte die Herausforderung, ein Bar-Team mit sieben Mitarbeitern zu führen und pro Abend durchschnittlich 500 bis 600 Highballs und Drinks auszuschenken. Er sieht den weiteren Erfolg in der Beibehaltung des Fokus auf Rum und dem Spagat zwischen High Volume und High Quality.

Herkunft des Namens

Der Name Boilerman Bar geht auf die Geschichte der Highballs zurück. Im amerikanischen Zugverkehr signalisierte ein hoher Ball (Highball), dass ein Zug nicht im Zeitplan lag und schneller fahren musste. Der sogenannte Boilerman, der den Kessel befeuerte, musste daraufhin „Gas geben“. In der Boilerman Bar werden die Barkeeper als Anheizer und die Gäste als Passagiere einer Reise zum guten Trink-Stil interpretiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.

In der Hamburger Speicherstadt konkretisieren sich die Pläne für eine prominente Neueröffnung. Das aus Südafrika stammende Gastronomiekonzept Chefs Warehouse wird am 26. Februar 2026 seinen ersten Standort in Deutschland eröffnen. Hinter dem Hamburger-Projekt stehen bekannte Namen aus der Gastro-Szene der Hansestadt.

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.