Britische Restaurantkette Loungers prüft Markteintritt in Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Die britische Restaurantkette Loungers prüft den Markteintritt in Deutschland. Wie das Branchenportal Restaurant Online berichtet, plant das Unternehmen für die zweite Jahreshälfte des laufenden Jahres die Suche nach einem ersten Standort außerhalb des britischen Heimatmarktes. Geschäftsführer Nick Collins bestätigte diese Pläne während der Pub-Konferenz der MCA.

Analyse des deutschen Markts für künftige Expansionen

Nach Angaben von Nick Collins habe das Unternehmen in der vergangenen Zeit den deutschen Markt sowie die spezifischen Konsumgewohnheiten der dortigen Verbraucher intensiv analysiert. Dabei seien deutliche Ähnlichkeiten zwischen den deutschen Kunden und der bestehenden Klientel in Großbritannien festgestellt worden. Der Geschäftsführer betonte zudem, dass bei einer Expansion kein rein britisches Konzept exportiert werde. Vielmehr solle die Kernphilosophie der Marke, welche Elemente aus Café, Pub und Restaurant verbindet, an die lokalen Bedürfnisse angepasst werden.

Expansion an zentralen Verkehrsknotenpunkten

Neben der Erschließung klassischer Nachbarschaftslagen zieht die Gruppe laut dem Bericht in Erwägung, verstärkt Standorte an hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkten wie Flughäfen zu realisieren. Das Unternehmen unterhält aktuell über 300 Standorte im Vereinigten Königreich und betreibt dort die Marken Lounge, Cosy Club und Brightside. Die Pläne für das erste internationale Vorhaben in Deutschland stellen einen wesentlichen strategischen Schritt für den Betreiber dar, der bisher ein kontinuierliches Wachstum im britischen Markt auswies.

Mit der geplanten Ansiedlung in Deutschland verfolgt Loungers das Ziel, das bisherige Geschäftsmodell auf neue Märkte auszuweiten. Laut den Ausführungen von Nick Collins zeige sich das Modell der konsistenten Gastronomie, wie es die Kette bereits erfolgreich praktiziere, als tragfähig für eine internationale Skalierung. Weitere Details zu den konkreten Standorten oder einem exakten Zeitplan für die erste Eröffnung nannte das Unternehmen nicht.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Applaus, Emotionen und strahlende Gewinner: Bei der Verleihung des Michelin Guide Deutschland 2026 traf sich die Spitze der deutschen Gastronomie. Unsere große Bildergalerie zeigt die schönsten Momente des Abends.

Mit der Verleihung von drei Michelin-Sternen gehört das L.A. Jordan in Deidesheim zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Restaurants. Veröffentlicht wurden nun auch Auszüge aus den Bewertungen der Michelin-Inspektoren zu mehreren Menügängen.

Der Michelin Guide Deutschland 2026 umfasst insgesamt 339 Sterne-Restaurants im gesamten Bundesgebiet. Das Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim steigt als Neuzugang in die Drei-Sterne-Kategorie auf, während vier Betriebe zwei Sterne erstmals erhalten.

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.