Britische Wirte müssen Rekordstrafe für illegale Sky-Nutzung zahlen

| Gastronomie Gastronomie

Eine Strafe von 327.405 Pfund, umgerechnet mehr als 366.00 Euro, müssen vier britische Gastwirte zahlen, weil sie in ihren Pubs illegal das Programm von Sky gezeigt haben. Die Wirte hatten zuvor zahlreiche Warnungen ignoriert.

Wie genau die Wirte es geschafft hatten, Zugriff auf das Programm zu erhalten ist noch unklar. Behördenvertreter erklären jedoch, dass es möglich gewesen sei zu prüfen, dass dies nicht auf legalem Wege geschehen sei.

Stephen Gerrard von der Federation Against Copyright Theft (FATC), sagte „Broadband TV News“ gegenüber: „Die Lizenznehmer und das Unternehmen, die in diesem Fall involviert waren, weigerten sich ständig, mit uns in Kontakt zu treten und ignorierten zahlreiche Warnungen und Ratschläge, die ihnen geschickt wurden. Dies zeigt deutlich ihre bewusste Entscheidung, über einen längeren Zeitraum hinweg. Uns blieb nichts anderes übrig, als diese Personen strafrechtlich zu verfolgen, und wir werden weiterhin Bar-Besitzer verfolgen, die in ihren Räumlichkeiten betrügerische Sky-Programme zeigen.“

„Wir nehmen die illegale Nutzung unserer Programme sehr ernst und sind weiterhin bestrebt, unsere Sky-Kunden zu schützen, die wegen illegaler Aktivitäten Geschäftsverluste erleiden“, so George Lawson, Head of Commerical Piracy bei Sky.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Was kostet das Bier? Und wann lohnt sich ein Besuch?

Drei deutsche Gastronomie-Teams kämpfen Ende April in München um den Einzug in das Weltfinale der Copa Jerez. Der Wettbewerb für Sherry-Pairings findet im Rahmen des Halbfinales von Koch des Jahres statt.

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

Hans im Glück hat in Mannheim ihr 100. Restaurant eröffnet. Neben der Expansion in vier europäische Länder setzt das Unternehmen mit einem neuen Standort an einer Schweizer Autobahnraststätte erstmals auf ein geändertes Standortformat.

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nach Umbau wieder eröffnet. Die Wiedereröffnung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer geplanten Modernisierung des Hotels.

Wird die Rechnung etwa im Einzelhandel oder im Restaurant in den Kassensystemen der Unternehmen korrekt erfasst und verbucht? Das prüfen die Finanzämter bei unangemeldeten Kontrollen in Thüringen tausendfach.

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.