Brüssel erlaubt LSG-Verkauf an Gategroup

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Die EU-Kommission hat den Verkauf der Lufthansa-Catering-Tochter LSG an den Konkurrenten Gategroup unter Auflagen genehmigt. Dies teilte die Brüsseler Behörde am Freitagabend mit. Um grünes Licht zu bekommen, musste sich die Gategroup verpflichten, Geschäftsteile zu verkaufen, wo sich Tätigkeiten überschneiden. Damit soll eine Konkurrenz der Bordverpfleger an einigen Flughäfen gesichert werden.

Mit dieser Entscheidung «stellen wir sicher, dass die Fluggesellschaften auch weiterhin hochwertige und innovative Bordverpflegungsdienste zu fairen Preisen in Anspruch nehmen können, was letztlich den Fluggästen zugute kommt», betonte die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager.

Die Kommission kam bei der Prüfung der Fusion zu dem Schluss, dass diese bei Bordverpflegungsdiensten an den Flughäfen Brüssel, Berlin-Tegel, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Paris Charles de Gaulle und Rom Fiumicino zu einem Quasi-Monopol geführt hätten oder bestenfalls ein Konkurrent übrig gewesen wäre. Zu den Verpflichtungen des Käufers zähle, Verpflegungsverträge, Einrichtungen, Vermögenswerte, Personal und bestimmte immaterielle Vermögenswerte zu veräußern. Werde dies eingehalten, seien die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission ausgeräumt.

(dpa)


 

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