Bundesverband der Systemgastronomie startet Bewerbungen für Branchenpreis 2026

| Gastronomie Gastronomie

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hat die Ausschreibung für den Preis der Deutschen Systemgastronomie 2026 offiziell begonnen. Wie der Verband mitteilt, können sich Unternehmen der Branche ab sofort mit ihren Geschäftsmodellen, Projekten oder innovativen Ansätzen um die Auszeichnung bewerben. Auch Nominierungen durch Dritte sind in diesem Verfahren möglich. Die Einreichungsfrist endet laut den Verbandsangaben am 4. Mai 2026.

Historie und Kriterien der Auszeichnung

Seit dem Jahr 2011 verleiht der Interessenverband diesen Preis, um besondere Leistungen innerhalb der Branche zu würdigen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Experten-Jury, die neben dem Hauptpreis bei Bedarf auch Ehren- oder Sonderpreise vergeben kann. In der Vergangenheit wurden unterschiedliche Schwerpunkte prämiert. So erhielt im Jahr 2023 das Unternehmen L’Osteria eine Auszeichnung für ein spezifisches Personalkonzept. Im Jahr 2021 ging ein Ehrenpreis an Burger King Deutschland, während im Jahr 2025 das Unternehmen Pommes Freunde für sein Betriebskonzept sowie das junge Unternehmen Lanch mit einem neu eingeführten Innovationspreis bedacht wurden.

Fokus auf Marktentwicklung und Innovation

Nach Aussage von Markus Suchert, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Systemgastronomie, zielt der Preis darauf ab, die Dynamik und die Bereitschaft zur Neugestaltung innerhalb der Branche sichtbar zu machen. Er betont, dass man Unternehmen eine Bühne geben wolle, welche die Branche prägen. Der Wettbewerb richtet sich dabei sowohl an bereits am Markt etablierte Systeme als auch an aufstrebende Betriebe, die neue Maßstäbe setzen. Die offizielle Bekanntgabe der Gewinner und die feierliche Preisverleihung sind für den 18. September 2026 im Rahmen einer Branchenveranstaltung des Verbandes geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.