Burger King: Massive Expansion in China auf 4.000 Standorte geplant

| Gastronomie Gastronomie

Restaurant Brands International (RBI) verfolgt ambitionierte Ziele für den chinesischen Markt. Bis zum Jahr 2035 soll das Netzwerk von Burger King auf mehr als 4.000 Restaurants anwachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen eine umfassende Vereinbarung mit der Investmentgesellschaft CPE getroffen, die eine Kapitalzufuhr von 350 Millionen US-Dollar vorsieht.

Neuausrichtung der Beteiligungsstruktur

Im Zuge der Transaktion übernimmt CPE einen Anteil von rund 83 Prozent an Burger King China. RBI behält eine Minderheitsbeteiligung von 17 Prozent sowie einen Sitz im Verwaltungsrat. Die Partnerschaft umfasst eine auf 20 Jahre angelegte Master-Entwicklungsvereinbarung, die CPE die exklusiven Rechte zum Ausbau der Marke in China überträgt.

Dieser Schritt entspricht der globalen Strategie von RBI, das Geschäftsmodell zu vereinfachen und verstärkt auf das Franchise-System zu setzen. Die Einnahmen für RBI werden künftig über Lizenzgebühren generiert, die im internationalen Segment verbucht werden und im Zeitverlauf auf den vollen historischen Satz ansteigen sollen.

Fokus auf operative Optimierung und Menü-Innovation

Das frische Kapital soll gezielt in die Bereiche Marketing, operative Exzellenz und Menü-Innovation fließen. RBI-Chef Josh Kobza betonte die Bedeutung des Standorts: „China bleibt weltweit eine der wichtigsten langfristigen Wachstumschancen für die Marke Burger King.“ Mit CPE als Partner und einer Strategie, die auf Lebensmittelqualität und Relevanz der Marke setzt, sehe man das Geschäft für eine nachhaltige Entwicklung gut aufgestellt.

Die jüngsten Kennzahlen stützen diesen Kurs. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres stiegen die Umsätze auf vergleichbarer Fläche bei Burger King China um 10,5 Prozent. Laut Kobza liegen die Ergebnisse damit über den ursprünglichen Erwartungen.

Hintergrund zum Partner CPE

Die Investmentgesellschaft CPE ist auf die Sektoren Technologie, Industrie, Konsumgüter, Gesundheitswesen und Infrastruktur spezialisiert. Durch die Kooperation will Burger King insbesondere von der lokalen Marktkenntnis des Investors profitieren, um die Einheitenökonomie zu verbessern und die Expansion voranzutreiben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.