Kneipe 80 geht auf Sommertournee

| Gastronomie Gastronomie

Das Münchner Gastro-Konzept Kneipe 80 unter der Leitung von Marc Uebelherr kündigt eine Erweiterung seiner Aktivitäten an. Anstatt einer klassischen Expansion durch Lizenzmodelle verfolgt der Gastronom den Ansatz, Partner aus seinem Netzwerk, insbesondere innerhalb des Leaders Club, für das Format zu gewinnen. Seit der Gründung vor rund eineinhalb Jahren hat sich das Konzept, das Musik der 1980er Jahre mit Street Food und günstigen Getränkepreisen kombiniert, nach Angaben des Unternehmens in München, Augsburg und am Tegernsee etabliert.

Mannheim ab Mitte Juli

Als weiteren Standort eröffnet der Gastronom Kerim Kilic von der Gladio Familiy Group Mitte Juli 2026 eine Dependance im Mannheimer Stadtteil Jungbusch. Für die operative Betriebsleitung vor Ort wurde Ensar Arslan gewonnen, der in der Region durch seine Mitwirkung in Musikvideos des Rappers Apache 207 bekannt ist. Der Betreiber Kilic erklärt, dass Arslan seine langjährige Begeisterung für Discomusik und Pophits der 1980er Jahre in die Ausrichtung des neuen Lokals einbringen werde.

Gastspiele bei Events geplant

Neben dem neuen Standort in Mannheim plant Uebelherr eine Reihe von Gastspielen bei Veranstaltungen in Deutschland und Österreich. Den Auftakt bildet am 25. Juli 2026 das Klenzestraßenfest in München. Im August sind weitere Auftritte vorgesehen, darunter bei sogenannten Baywatchpartys im Linzer Sandburg Beach Club sowie an der Küste von Borkum im Lokal Geeske und der swarte Roelf. Zudem ist das Konzept beim Seefest am Tegernsee sowie beim Kneipe 80-Sommerfest am 14. August in München präsent.

Für den Monat Oktober kündigt das Unternehmen unter der Leitung des Partners Heiner Raschhofer von den Glorious Bastards 80er-Jahre-Partys in Innsbruck und Salzburg an. Hierbei besteht nach Angaben von Uebelherr das Ziel, das Konzept perspektivisch dauerhaft in den jeweiligen Städten zu etablieren. Zudem plant das Team bereits die Saison 2027, in deren Rahmen eine Ausweitung der Tournee auf die Länder Schweiz, Italien und Frankreich vorgesehen sei. 

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.