Burger King steigert vergleichbare Umsätze um 8,6 Prozent

| Gastronomie Gastronomie

Burger King hat im zweiten Quartal 2026 steigende vergleichbare Umsätze verzeichnet. Die Muttergesellschaft Restaurant Brands International (RBI) weist für das Burger-King-Segment ein Plus von 8,6 Prozent aus. In den USA erhöhten sich die vergleichbaren Umsätze um 8,5 Prozent. RBI veröffentlichte die Quartalszahlen am 6. August 2026.

Der systemweite Umsatz von Burger King stieg währungsbereinigt um 8,2 Prozent. Nominal belief er sich im zweiten Quartal auf 3,19 Milliarden US-Dollar nach 2,95 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal 2025 hatte RBI beim systemweiten Umsatz ein Wachstum von 1,0 Prozent ausgewiesen.

Burger King steigert vergleichbare Umsätze in den USA

Für den US-Markt meldete RBI einen Anstieg der vergleichbaren Umsätze um 8,5 Prozent. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte das Plus bei 1,5 Prozent gelegen. In den ersten sechs Monaten 2026 erhöhten sich die vergleichbaren Umsätze von Burger King in den USA um 7,2 Prozent.

Die Zahl der Restaurants im Burger-King-Segment lag zum Ende des zweiten Quartals bei 6.992. Ein Jahr zuvor hatte RBI 7.046 Restaurants ausgewiesen. Das entspricht nach Angaben des Konzerns einem Netto-Rückgang der Restaurantzahl um 0,8 Prozent.

RBI führt den Anstieg der Erlöse im Burger-King-Segment im zweiten Quartal vor allem auf die höheren vergleichbaren Umsätze zurück. Teilweise gegenläufig habe sich der Nettoeffekt von Refranchisierungen ausgewirkt. Das bereinigte operative Ergebnis des Segments erhöhte sich von 121 Millionen auf 137 Millionen US-Dollar.

Burger King legt auch im internationalen Segment zu

Außerhalb der USA und Kanadas werden die Marken von RBI gemeinsam im internationalen Segment ausgewiesen. Dort stiegen die vergleichbaren Umsätze von Burger King um 5,4 Prozent. Im Vorjahresquartal hatte die entsprechende Wachstumsrate 4,1 Prozent betragen.
Für das gesamte internationale Segment meldete RBI einen Anstieg der vergleichbaren Umsätze um 5,5 Prozent. Der systemweite Umsatz des Segments sei währungsbereinigt um 10,7 Prozent gestiegen und habe nominal 5,62 Milliarden US-Dollar erreicht. Neben Burger King umfasst dieses Segment auch die anderen RBI-Marken außerhalb der USA und Kanadas.

Restaurant Brands International erhöht systemweiten Umsatz um 6,4 Prozent

Für den gesamten RBI-Konzern stiegen die vergleichbaren Umsätze im zweiten Quartal um 3,8 Prozent, nach 2,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der systemweite Umsatz erhöhte sich währungsbereinigt um 6,4 Prozent und belief sich nominal auf 12,70 Milliarden US-Dollar. Die Konzernerlöse lagen bei 2,52 Milliarden US-Dollar nach 2,41 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2025.

Neben Burger King gehören Tim Hortons, Popeyes und Firehouse Subs zu Restaurant Brands International. Zum Ende des zweiten Quartals umfasste das System des Konzerns 33.156 Restaurants nach 32.229 Restaurants ein Jahr zuvor.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.