Burger King will Kuhfürze umweltfreundlicher machen und singt dazu

| Gastronomie Gastronomie

Burger King setzt sich mit seinem neuen Whopper für ein besseres Klima ein und hat dafür die Ernährung ihrer Rinder umgestellt. Künftig erhalten die Kühe des Fast-Food-Konzerns täglich 100 Gramm Zitronengras. Das soll den Methan-Ausstoß der Tiere um bis zu 33 Prozent reduzieren. Mit einem skurrilen Werbespot will Kultregisseur Michel Gondry auf die klimafreundliche Botschaft aufmerksam machen.

Nach Angaben der Umweltschutzbehörde stammen etwa 50 Prozent bis 65 Prozent aller Methanemissionen aus menschlichen Aktivitäten, einschließlich der Massentierhaltung. Burger King arbeitete deswegen schon seit längerer Zeit an einer Formel, um den Methan-Ausstoß ihrer Rinder zu verringern. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko und der Universität von Kalifornien haben sie nun einen Weg gefunden. Künftig wird dem Futter 100 Gramm Zitronengras hinzugefügt.

Der Fast-Food-Konzern ist von seiner Idee überzeugt. „Wenn sich die gesamte Branche, von Landwirten, Fleischlieferanten und anderen Marken uns anschließt, können wir den Umfang erhöhen und gemeinsam dazu beitragen, die Methanemissionen zu reduzieren, die den Klimawandel beeinflussen“, sagte Fernando Machado, Global Chief Marketing Officer von Restaurant Brands International (QSR), in einer Erklärung.

Burger King veröffentlichte nun auch einen Spot, der auf die Problematik aufmerksam machen soll. Dafür engagierten sie den französischen Kultregisseur Michel Gondry, der bereits Musikvideos für The White Stripes, Daft Punk oder Björk drehte. Mit dabei ist auch der elfjährige Mason Ramsay, der in den USA ein echter Countrystar ist.
 

Es ist nicht das erste Mal, dass Burger King sich für Nachhaltigkeits- und Gesundheitsthemen einsetzt. Erst im Februar veröffentlichte der Burger-Riese eine Kampagne mit einem schimmeligen Whopper. Der Fast-Food-Konzern wollte damals darauf aufmerksam machen, dass sie auf künstliche Konservierungsstoffe und andere Zusätze verzichten (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim "Burger Dialog" in einem Berliner McDonald's Restaurant über die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement von rund 27 Millionen Menschen in Deutschland.

60 Seconds to Napoli eröffnet im Juli ihren zweiten Standort in München. Wie die Gustoso Gruppe mitteilt, entsteht das neue Restaurant in der Hohenzollernstraße 11 in Schwabing, wo zuvor ein Betrieb der Marke Cotidiano ansässig war. 

Die Unternehmensgruppe Lerch Genusswelten hat das Restaurant und die Eventlocation „Die Villa“ in Biberach eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1915 wurde in den vergangenen Monaten saniert und für die gastronomische Nutzung umgebaut.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Gründer der Bewegung Slow Food, Carlo Petrini, ist tot. Wie die Organisation Slow Food mitteilte, starb Petrini am 22. Mai 2026 im italienischen Bra im Alter von 76 Jahren.

Der französische Sternekoch Guy Savoy ist als erstes Mitglied aus der Gastronomie in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen worden. Mit der Aufnahme des 72-Jährigen gehört erstmals ein Koch der traditionsreichen französischen Kunstakademie an.

Balthasar Ress und die Kuffler Gruppe betreiben jetzt gemeinsam die Ress & Rosso Weinlounge am Opernplatz in Frankfurt am Main. Das Angebot befindet sich direkt vor der Fassade der Alten Oper, gegenüber dem Eingang des Café Rosso.

Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat.

Musik vom Plattenteller, wohlige Atmosphäre, entspannter Hörgenuss. Immer mehr Listening-Bars öffnen, scheinen einen Nerv zu treffen. Draußen «ballert der Alltag», drinnen kommt man gemeinsam runter.