Cannstatter Wasen 2022 wird ohne Einschränkungen geplant

| Gastronomie Gastronomie

Nach zweijähriger Zwangspause soll neben dem Oktoberfest auch das Cannstatter Volksfest in Stuttgart ohne Zugangsbeschränkungen stattfinden. «Es gibt derzeit keine Auflagen und wir planen ganz normal», sagte Jörg Klopfer von der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart am Freitag auf Anfrage.

Das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen gilt nach der Münchner Wiesn als das weltweit zweitgrößte Fest dieser Art. Vor Corona hatten die Veranstalter jedes Jahr rund 3,5 bis 4 Millionen Besucher gezählt. Es war wegen der Pandemie aber in den vergangenen beiden Jahren abgesagt worden. Vom 23. September dieses Jahres an und bis zum 9. Oktober wird es zum 175. Mal in seiner Geschichte gefeiert, sofern es weiterhin keine Auflagen gibt, wie Klopfer sagte. Am Freitag hatte auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mitgeteilt, dass das Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt ab dem 17. September ohne Einschränkungen gefeiert wird.

Derzeit geöffnet ist das traditionelle Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Wasen am Neckarufer, das erste seit zwei Jahren. Es wird in einer abgespeckten Version gefeiert. Mehr als 230 Schausteller und Marktkaufleute sorgen seit dem 16. April und bis zum 8. Mai mit Achterbahnen, Freifallturm und Autoscootern für die Stimmung. Mit Rücksicht auf Pandemie und Kriegsgeschehen gibt es in diesem Jahr auch keine Festzelte mit Partymusik sowie kein Musikfeuerwerk.

In den Jahren vor der coronabedingten Zwangspause hatten die Veranstalter des Frühlingsfestes nach eigenen Angaben zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Besucher bei der Veranstaltung auf dem Wasen gezählt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.