Christian Lohse lädt Gäste zu sich nach Hause ein

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Sternekoch Christian Lohse hat seinen Wohnsitz nach Falkensee verlegt und lädt ab sofort gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Rieke Gäste in seine privaten vier Wände ein. Der Spitzenkoch serviert in „Lohses Salon“ ein exklusives Private Dining für vier bis zehn Personen.

Lohse, der bis vor etwa sechs Jahren das „Christian Lohse’s Restaurant Fischers Fritz“ im „Regent Berlin“ mit zwei Michelin-Sternen leitete, serviert in „Lohses Salon“ exklusive Menüs mit den besten Zutaten aus dem Havelland und ganz Europa. Die Gäste können aus drei Menüoptionen wählen, die die Namen „Sternestart“, „Prestige“ und „Exklusiv“ tragen. Die Preise beginnen bei 200 Euro pro Person – plus 150 Euro für begleitende Weine. Dafür gibt es Gerichte wie eine knusprige Tarte vom Balik Lachs mit Gurke und Ossietra-Imperial-Kaviar Edition oder ein Charolais Rinderfilet „Wellington“ im Brioche mit Périgord-Trüffeljus und schwarzem Spinatsalat.

„Rike und ich, wir starten einen eigenen Salon in unserem Haus in Falkensee – öffentlich, privat und ganz diskret. Das wollten wir schon immer gerne machen“, sagte Lohse gegenüber „Unser Havelland“. Dabei betonte er, dass Exklusivität in Deutschland durchaus wieder ein Thema sein dürfe. „Wir Deutschen geben nur acht Prozent von unserem Geld für Essen aus. Da belegen wir weltweit den letzten Platz. Im Ausland sind wir Deutschen inzwischen in den Restaurants gefürchtet: Wir blockieren nur die Plätze und geben für gutes Essen kein Geld aus“, so der Koch. Zusätzlich zu „Lohses Salon“ bietet der Sternekoch weitere kulinarische Projekte an, darunter Einzelkochkurse und Catering für große Veranstaltungen.

Auch seine TV-Karriere behält Lohse weiterhin im Blick, wie er „Unser Havelland“ gegenüber verriet: „Das Fernsehen möchte ich ungern aufgeben, ich habe große Freude am Entertainen. Nur die neue Gossensprache in der Küche, wie sie immer mehr im Fernsehen zu hören ist, das ist absolut nicht meins. Wer mit mir in der Küche steht, den möchte ich aufbauen und besser machen – und nicht demütigen. Ich habe in den letzten Wochen selbst zwei neue TV-Projekte erfunden und suche nun nach einer Produktion, die das gerne mit mir umsetzen möchte. Mir persönlich fehlen Kochsendungen wie mit Biolek, das war noch Fernsehen.“


 

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