Coffee, Brownies & Downies - 10 neue Jobs für Menschen mit Handicap

| Gastronomie Gastronomie

Das inklusive Café „Coffee, Brownies & Downies“ in Oberursel ist bereits vor seiner Eröffnung auf großes Interesse gestoßen – sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei potenziellen Mitarbeitenden. Insgesamt sind über 70 Bewerbungen eingegangen – eine bemerkenswerte Zahl für ein kleines Café in der Taunusstadt.

Besonders erfreulich: Zehn Menschen mit Schwerbehinderung haben über den Bewerbungsprozess eine sozialversicherungspflichtige Anstellung im ersten Arbeitsmarkt gefunden. Für sie bedeutet dies nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern auch faire Bezahlung: Mindestlohn statt der oftmals üblichen ca. 1,60 Euro Stundenlohn in Werkstätten.

Berufliche Perspektive auf Augenhöhe

„Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam eine berufliche Perspektive zu bieten – auf Augenhöhe und mit echtem Teamgeist“, so Max C. Luscher, Gründer Coffee, Brownies & Downies. Neben den sozialversicherungspflichtigen Stellen wurden auch viele Interessierte für Minijob- und Aushilfspositionen erreicht.

Allein ein unverbindlicher Infoabend für potenzielle Minijobber zog rund 20 Bewerber an – weitere Bewerbungen folgen kontinuierlich. „Die hohe Resonanz zeigt: Das inklusive Konzept stößt nicht nur auf gesellschaftliches Interesse, sondern auch auf ganz konkreten Zuspruch bei Arbeitssuchenden – unabhängig von einer Beeinträchtigung“, erklärt Luscher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.