Coffee Fellows wagt Schritt in die USA

| Gastronomie Gastronomie

Das Münchener Unternehmen Coffee Fellows hat, in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Partner, ein Joint Venture gegründet, an dem es 30 Prozent der Anteile hält. Gemeinsam soll zunächst ein Coffee Fellows in Houston in Texas eröffnet werden. Bis Ende 2023 sollen drei Betriebe folgen. Bis 2024 stehen weitere 10 bis 25 Shops in den Städten Houston, Austin, Dallas und San Antonio auf dem Plan. Ab 2025 ist eine Expansion außerhalb von Texas geplant.

Dr. Stefan Tewes, CEO von Coffee Fellows, freut sich darauf, den ersten Drive-Thru zu eröffnen: „Die USA ist für jeden Coffeeshop Betreiber die Benchmark“, schrieb Tewes auf Linkedin. Da in Houston zum Beispiel Einkäufe eher mit dem Auto erledigt werden, plant Coffee Fellows einen Drive-Thru-Standort, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.

Da auch die Konsumgewohnheiten der Amerikaner anders als in Europa sind, werden neue Angebote benötigt, wie zum Beispiel mehr Kaltgetränke und größere Behältnisse. Kunden können per App bestellen und ihre Bestellung per Drive-Thru oder Besuch im Shop abholen.

Die Expansion in die USA stellt Coffee Fellows vor neue Herausforderungen, bietet jedoch auch die Chance, in einem neuen Marktumfeld anders zu agieren und für das europäische System zu lernen. Die Erwartungen an die Umsatzstärke der Standorte sind hoch, mit geplanten Erlösen von 800.000 bis 1.000.000 Euro.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.