„Culinary Journey“ - Lufthansa Group führt personalisierte Menüauswahl ein

| Gastronomie Gastronomie

Die Lufthansa Group hat ein neues digitales Serviceangebot namens „Culinary Journey“ vorgestellt. Ziel ist es, die Planung und den Genuss von Mahlzeiten und Snacks an Bord für Passagiere der Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines zu vereinfachen. Das System bündelt die gesamte kulinarische Auswahl und ermöglicht die Vorbestellung der gewünschten Speisen und Getränke für die gesamte Reise.

Digitaler Service bündelt Angebote – auch bei Umsteigeverbindungen

Das neue Angebot ist unabhängig von der gewählten Reiseklasse auf allen Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen verfügbar. Kunden erhalten Zugriff auf die „Culinary Journey“ entweder direkt über die Lufthansa Group App, die Website oder über einen speziellen Link in der Informations-E-Mail vor dem Abflug. Auf Basis der individuellen Buchung wird jedem Gast automatisch die passende kulinarische Auswahl bereitgestellt.

Die „Culinary Journey“ umfasst die digitale Menükarte, die Möglichkeit zur Vorbestellung sowie eine integrierte Feedbackfunktion. Besonders bei Reisen mit Umstiegen, bei denen Kunden mit mehr als einer Airline der Gruppe fliegen, soll der Service eine durchgängig hohe Konsistenz des Angebots gewährleisten.

Caroline Drischel, Senior Vice President Customer Journey des Konzerns, betonte die Vorteile für die Kunden: „Erstmals sehen Kunden auf Flügen von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines auf einen Blick all ihre Wahlmöglichkeiten zu Speisen und Getränken für ihren Flug – auch bei Umsteigeverbindungen mit verschiedenen Airlines. Durch die ‘Culinary Journey’ wird das umfassende Angebot der Lufthansa Group, für das wir mit unseren Premium Airlines stehen, für unsere Kunden noch konsistenter und besser erlebbar als je zuvor.”

Mehr Auswahl und Garantie für das Wunschgericht

Durch die Nutzung der Vorbestellungsfunktion sichern sich Reisende die Garantie auf ihre gewünschte Mahlzeit. Zusätzlich genießen Kunden oft eine erweiterte Auswahl an Speisen, die an Bord eventuell nicht mehr verfügbar wären. Auf Langstreckenflügen etwa haben Passagiere die Möglichkeit, aus bis zu neun Hauptgerichten zu wählen, darunter auch exklusive Kreationen für Nutzer des Services.

Auf kürzeren Strecken können Fluggäste aus einer Reihe von Buy-on-Bord-Produkten wie Sandwiches, Salaten, Bowls oder Kuchen wählen. Vorbestellende Gäste erhalten dabei einen exklusiven Rabatt von zehn Prozent auf diese Produkte.

Beitrag zur Nachhaltigkeit durch bessere Planung

Die Möglichkeit zur Vorbestellung leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Daten der Bestellungen ermöglichen eine bessere Planung für das Catering der Flüge, was wiederum dabei hilft, Überbestände von Lebensmitteln und somit Verschwendung zu reduzieren.

Die integrierte Feedback-Funktion ermöglicht es Fluggästen, ihre Präferenzen und Meinungen direkt mitzuteilen. Diese Kundenmeinungen sollen in die Weiterentwicklung der „Culinary Journey“ einfließen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.