Das Ende einer Ära: Nun macht auch die Kochschule von Alfons Schuhbeck dicht

| Gastronomie Gastronomie

Alfons Schuhbeck muss sich von einem weiteren Laden verabschieden. Nach seinem Restaurant „Orlando“ und den „Südtiroler Stuben“ muss auch seine Kochschule schließen. Die letzten beiden Kochkurse werden noch in diesem Monat angeboten. Danach ist Schluss.

„Nach vielen erfolgreichen Kursen und unvergesslichen Nachmittagen im Kochstudio am Platzl mit Ihnen und Alfons Schuhbeck, ist es an der Zeit, Adieu zu sagen. Unserer Kochschule schließt endgültig die Pforten“, heißt es auf der Internetseite des Starkochs. Wie T-Online berichtet, finden die beiden letzten Kurse am 10. bzw. 17. Dezember statt und können nur noch von Gutscheinbesitzern gebucht werden. Wie es danach mit den Räumlichkeiten weitergeht, ist bisher unklar.

Auch die Zukunft der „Südtiroler Stuben“ ist weiterhin ungewiss. Einen neuen Nachmieter gibt es bisher noch nicht. Die Bayrische Staatsoper ist sogenannte „grundbesitzverwaltende Dienststelle“ der Immobilie und hat Eigenbedarf angemeldet, um in den Räumlichkeiten proben zu können. (Tageskarte berichtete)

Im ehemaligen „Orlando“ ist bereits eine neue Gastronomie eingezogen. Im vergangenen Monat feierte hier das „Ornella“ Neueröffnung. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.