DEHOGA RLP: Noch keine Entscheidung über Klage wegen Teil-Lockdown

| Gastronomie Gastronomie

Aus den Reihen des rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbandes ist noch keine Klage gegen die verhängten Beschränkungen des Gastgewerbes eingereicht worden.

«Wir raten unseren Mitgliedsbetrieben zunächst abzuwarten, wie hoch die Entschädigungen sind und wie Förderkriterien des Bundes konkret aussehen werden», sagte DEHOGA-Präsident Gereon Haumann am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Jeder Unternehmer muss dann einzeln und alleinverantwortlich entscheiden, ob er dagegen klagt oder nicht.»

Bei den Betrieben gebe es großen Ärger über die Beschränkungen, zumal das Gastgewerbe in den vergangenen Monaten enorm viel investiert habe, um die Corona-Auflagen zu erfüllen. Sollten sich einzelne Unternehmen zu einer Klage entschließen, würden sie von dem Verband selbstverständlich unterstützt, erklärte Haumann. Derzeit sei es aber besser abzuwarten, bis der Bund alle Details über die in Aussicht gestellten Entschädigungen bekannt gebe.

Das seit diesem Montag geltende Beherbergungsverbot für touristische Aufenthalte habe am Sonntag zu vielen verfrühten Abreisen von Gästen geführt. «Das war schmerzlich für die Hoteliers, weil die Betten belegt waren und noch diese Wochen belegt gewesen wären», sagte Haumann. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.