Delivery Hero bestätigt Gespräche über Teilverkauf von Foodpanda

| Gastronomie Gastronomie

Der Essenslieferdienst Delivery Hero hat Verhandlungen über einen möglichen Teilverkauf seiner asiatischen Marke Foodpanda bestätigt. Dabei gehe es um das Geschäft in den südostasiatischen Märkten Singapur, Malaysia, Philippinen, Thailand, Kambodscha, Myanmar und Laos, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» über die Verkaufsabsichten berichtet. Der Kaufpreis könnte ihr zufolge auf etwas mehr als eine Milliarde Euro hinauslaufen. Die Aktien zogen erneut spürbar an. Zuletzt lagen sie mit mehr als sieben Prozent im Plus.

Die Verhandlungen befänden sich in einem vorläufigen Stadium, so Delivery Hero. Es sei ungewiss und von verschiedenen offenen Punkten abhängig, ob dies zu einer endgültigen Vereinbarung führen werde. Über den der Transaktion zugrunde liegenden Kaufpreis wird den Angaben zufolge noch verhandelt.

In jedem Fall müsse für den Abschluss einer endgültigen Vereinbarung die Zustimmung des Aufsichtsrats eingeholt werden. Dies stehe noch aus. Im Falle der Unterzeichnung würde die Transaktion voraussichtlich bestimmten Bedingungen, etwa von behördlichen Genehmigungen, unterliegen. Die im MDax notierte Aktie baute ihre Gewinne am frühen Abend aus.


Zurück

Vielleicht auch interessant

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.