Deutsche Bahn stellt neues Weinsortiment für den Fernverkehr vor

| Gastronomie Gastronomie

Die Deutsche Bahn hat für ihre Fernverkehrszüge ICE und Intercity ein neues Weinangebot aus deutschen Anbaugebieten zusammengestellt. Das Deutsche Weininstitut unterstützte erneut bei der Ausschreibung und der Auswahl der Produkte. Laut Mitteilung erfolgte die Selektion der neuen Kollektion aus insgesamt 220 eingereichten Weinen, die in zwei verdeckten Verkostungsrunden geprüft wurden.

Auswahl der Weine und Winzer für Bordgastronomie

Zum neuen Sortiment gehören der Grauburgunder Keth vom Weingut Matthias Keth aus Offstein in Rheinhessen sowie der Riesling Peter Stolleis des Weinguts Peter Stolleis aus Gimmeldingen in der Pfalz. Für den Bereich Rotwein wurde die Cuvée „That’s Neiss Tinto Réserve“ des Weinguts Neiss ausgewählt. Ergänzend umfasst das Angebot einen Riesling Sekt brut der Kellerei Schloss Affaltrach aus Württemberg. Die Weißweine und der Rotwein werden in 0,25-Liter-Flaschen angeboten, der Sekt ist in einer 0,2-Liter-Flasche erhältlich.

Absatzvolumen und wirtschaftliche Bedeutung für Weingüter

Nach Angaben des Deutschen Weininstituts umfasst der jährliche Absatz von Wein und Sekt in der Bordgastronomie der Deutschen Bahn im Durchschnitt rund eine Million Flaschen. Den größten Anteil daran nimmt laut den bereitgestellten Daten der Grauburgunder mit einer Menge von etwa 400.000 Flaschen ein. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Deutsche Bahn insgesamt 134,5 Millionen Fahrgäste in ihren ICE- und Intercity-Zügen.

Melanie Broyé-Engelkes, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, äußerte sich zur strategischen Bedeutung der Präsenz in den Zügen. Laut Mitteilung biete die Zusammenarbeit die Möglichkeit, die Qualitäten deutscher Weine einem breiten Publikum aus dem In- und Ausland zugänglich zu machen. Zudem werde durch die Listung die Bekanntheit der beteiligten Betriebe gefördert, was einen imagestärkenden Effekt für den deutschen Wein insgesamt habe. Die Umstellung des Sortiments erfolgt zum aktuellen Zeitpunkt im Juni 2026.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.