Deutsche Cocktail Meisterschaft 2024 - Tim Grapperhaus gewinnt

| Gastronomie Gastronomie

Es war ein spannender und inspirierender Tag im Wasserturm Hotel in Köln. Zehn talentierte Bartender traten bei der 38. Deutschen Cocktail Meisterschaft (DCM) der Deutschen Barkeeper-Union (DBU) am 19. November an. Ihr Ziel: Die hochkarätig besetzte Jury mit ihren Cocktailkreationen zu begeistern und Deutschlands beste Bartender zu werden.

Über 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland hatten in den Wochen zuvor ihre Rezepte eingereicht. Zehn davon schafften es ins Finale und kämpften in Köln um den begehrten Titel und den Applaus der Branche.

Tim Grapperhaus aus der Hamburger Bar The Local konnte am Ende den renommierten Wettbewerb für sich entscheiden. Seine Cocktailkreation „Low Low Land“ – ein Mix aus weißem Portwein, Apfel-Obstbrand, Cognac, Quitte und Walnuss – begeisterte die Jury sowohl geschmacklich als auch in der Präsentation. Er darf sich auf eine Bildungsreise im Wert von 3.000 Euro freuen.

„Tim konnte mit einem spannenden Cocktailrezept auftrumpfen und hat uns mit seiner Kreativität und Präsentation sehr beeindruckt. Auch die anderen Teilnehmer:innen waren sehr spannend und agierten auf einem hohen Niveau. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die vielen Ideen und Präsentationen zu erleben“, so die Jury. ­

„Low Low Land“ von Tim Grapperhaus

4 cl Osborne White Port (Reidemeister & Ulrichs)
1 cl Fassbind Les Vieilles Barriques, Vieille Pomme (Reidemeister & Ulrichs)
1 cl Belle de Brillet Liqueur (Reidemeister & Ulrichs)
4 cl Quittencordial (Homemade)
3 Dashes (Japanese Dasher Bottle) Fee Brothers Black Walnut (Sierra Madre)

Deutsche Cocktail Meisterschaft 2024 ­ – die Jury:

Maren Meyer / Vorsitzende DBU e.V.
Stephan Hinz / Cocktailkunst Köln
Susan Ann MacKenzie / Bartenderin aus München
Alejandra Breustedt / DCM Gewinnerin aus dem Jahr 2023
Maxim Kilian / Boutique Drinks


Die Deutsche Cocktail Meisterschaft steht unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.

Weitere Informationen: www.dbuev.de


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.