Deutschlands beste Weinkarten

| Gastronomie Gastronomie

Das Weinloft wine & glory und zugleich Vinum Deutschland-Büro in Köln war der Schauplatz für die Jurysitzung zum «German Wine List Award 2024», bei dem die besten Weinkarten Deutschlands ausgezeichnet wurden. Der diesjährige Gewinner in der Kategorie Gourmet & Sterne ist das Restaurant "Nobelhart & Schmutzig" aus Berlin, gefolgt vom "Schwarzer Adler" in Vogtsburg-Oberbergen und dem "Dollenberg" in Bad Peterstal-Griesbach im Schwarzwald.

Der Preisträger Billy Wagner, Wirt von "Nobelhart & Schmutzig", wird für seine herausragende Sammlerleidenschaft und Gastgeberqualitäten geehrt. Der kleine, vollgepackte Weinkeller in Berlin beherbergt edle Preziosen, und das Team zeichnet sich durch Perfektion bei der Auswahl und Präsentation der Weine aus. 

Insgesamt wurden 110 Weinkarten in den Kategorien Gourmet, Casual Fine Dining und Weinbars-Szenelokale für den Wettbewerb eingereicht. Die Jury, bestehend aus Persönlichkeiten wie Altweinhändler Uwe Bende und Blogger Björn Bittner, bewertete jede Karte in 25 Unterpunkten, darunter Optik, Auswahl, Preis und Kompetenz. Vor allem waren die fleissigen Juroren begeistert von der Qualität der Casual Fine Dining und Weinbars. Diese seien allesamt eine Reise durch die Republik wert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.