Die Macht der großen Marken

| Gastronomie Gastronomie

Bekannte Gastronomiekonzepte wie Starbucks oder Dunkin’ Donuts kommen bei vielen Gästen gut an. Doch warum ist das so? Das fragte sich zumindest die Augsburger Allgemeine und ging auf Spurensuche. 

Bei der Faszination für große und bekannte Marken gehe es um mehr als das reine Produkt, verriet Manfred Uhl von der Hochschule Augsburg. Wer zu Starbucks gehe, wolle nicht einfach nur einen Kaffee trinken. Auch die Atmosphäre sei entscheidend. Hinzu komme das internationale Flair der verschiedenen Kaffeesorten und dem häufig multikulturellem Personal. Augsburg würden derartige Marken zudem den Charme einer Großstadt verleihen. Das mache den Besuch für viele attraktiv. 

Der hohe Individualisierungsgrad spiele ebenfalls eine Rolle, wie der Professor der Augsburger Allgemeinen verriet. Neben den vielen verschiedenen Angeboten werden so zum Beispiel bei Starbucks die Becher mit dem Namen des Kunden beschriftet, bei den Waffle Brothers kommt der Kundenname mit Schokosauce direkt auf die Teller. Die Einheitlichkeit des Angebots schaffe laut Uhl zudem Vertrauen. Egal ob in Augsburg, Berlin oder New York wisse der Kunde stets genau, was ihn erwarte. Das gebe dem Gast eine gewisse Sicherheit. 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.

In der Hamburger Speicherstadt konkretisieren sich die Pläne für eine prominente Neueröffnung. Das aus Südafrika stammende Gastronomiekonzept Chefs Warehouse wird am 26. Februar 2026 seinen ersten Standort in Deutschland eröffnen. Hinter dem Hamburger-Projekt stehen bekannte Namen aus der Gastro-Szene der Hansestadt.

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.