„Fristlos gekündigt“ - Jürgen Dollase beendet Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

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Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase in einem veröffentlichten Beitrag mitteilte, habe er die Zusammenarbeit mit der zuständigen Redaktion des Ressorts „Leben“ „fristlos gekündigt“.

Dollase erklärte, dass dieser Schritt nach 25 Jahren Tätigkeit für die Zeitung erfolgt sei. Als Gründe nannte er die „fachlich unqualifizierte Behandlung“ seiner Arbeit durch die für die Genuss-Seite zuständigen Redakteure sowie seinen Wunsch, nicht länger im Umfeld von Texten zu erscheinen, die er als „oft unsäglich banal“ bezeichnete.

Dollase beendet Zusammenarbeit nach 25 Jahren Tätigkeit

In seiner Erklärung dankte Dollase zugleich für die positiven Erfahrungen während seiner langjährigen Tätigkeit. Wörtlich schrieb er: „Natürlich danke ich für die guten Momente.“ Weitere Angaben zu den Hintergründen der Trennung machte er nicht.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung veröffentlichte über viele Jahre hinweg Beiträge des Kritikers. Nach den vorliegenden Informationen erschien seine Kolumne „Hier spricht der Gast“ seit dem Jahr 2002 regelmäßig in der Sonntagszeitung. Darüber hinaus schrieb er verschiedene Serien und Restaurantkritiken für die Zeitung.

Langjährige Kolumnen prägten publizistische Arbeit

Jürgen Dollase, geboren 1948 in Oberhausen, zählt zu den bekanntesten deutschen Gastronomiejournalisten. Nach Angaben seiner Biografie veröffentlicht er seit 1999 regelmäßig kulinarische Kolumnen und Fachbeiträge. Von 2004 bis 2016 schrieb er die wöchentliche Kolumne „Geschmacksache“ für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Neben seiner Tätigkeit für die FAZ und die FAS arbeitete Dollase unter anderem für „Der Feinschmecker“, „Port Culinaire“ sowie weitere Fachmedien. Vor seiner journalistischen Laufbahn war er Gründer, Keyboarder, Produzent und zeitweise Sänger der Artrock-Gruppe Wallenstein.

Kommentatoren diskutieren Bedeutung gastronomischer Fachkritik

Die Reaktionen auf Dollases Ankündigung fielen in den sozialen Netzwerken überwiegend zustimmend aus. Zahlreiche Leser bedauerten das Ende seiner langjährigen Tätigkeit für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und würdigten seinen Beitrag zur gastronomischen Berichterstattung. Mehrere Kommentatoren bezeichneten seinen Abschied als das Ende einer Ära.

Auffällig war zudem, dass sich unter den Reaktionen auch Journalisten und Medienpraktiker fanden, die Verständnis für Dollases Kritik äußerten. Einige schilderten eigene Erfahrungen mit Redaktionen und verwiesen auf aus ihrer Sicht zunehmende Schwierigkeiten, fachlich anspruchsvolle Inhalte in Medien zu platzieren. Andere verbanden den Vorgang mit einer grundsätzlichen Diskussion über den Stellenwert von Kritik in den Ressorts Kultur, Feuilleton und Gastronomie.

Vereinzelt wurden auch kritische Stimmen laut. Diese hinterfragten insbesondere die öffentliche Form der Kritik oder widersprachen Dollases Einschätzung der redaktionellen Entwicklung.

Öffentliche Erklärung löst Debatte über Medienqualität aus

Die Diskussion in den sozialen Netzwerken verlagerte sich damit teilweise über die Person Dollase hinaus. Mehrere Beiträge thematisierten die Rolle spezialisierter Kritikformate in Zeitungen sowie die Veränderungen journalistischer Inhalte und Lesegewohnheiten.

Mit der nun bekannt gegebenen Kündigung endet eine Zusammenarbeit, die nach den vorliegenden Angaben rund ein Vierteljahrhundert umfasste. Ob und in welcher Form Dollase künftig publizieren wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz.


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