Die Service-Hölle in Berliner Szenecafés

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In der Hauptstadt sind nicht nur die Busfahrer patzig, auch viele Mitarbeiter der Szenecafés könnten einen Kurs in Freundlichkeit vertragen. Davon ist zumindest die Kolumnistin der Morgenpost überzeugt.

Schließlich verliere man in derartigen Etablissements nicht nur viel Geld für Chiasamen-verseuchte Gerichte, sondern auch immer ein Stück seiner Seele. Dabei sei es auch total egal, ob die Kellner nun Deutsch oder Englisch sprechen würden. Wichtiger sei vielmehr, dass sie einen überhaupt irgendwann ansprechen. So aber habe jede Autobahnraststätte besseren Service als die Berliner Trendcafés, die von ihren Gästen mehr Unterwürfigkeit verlangen würden, als eine Domina von ihrem Sklaven. 

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