Die Wirtshaus-Wiesn wird größer

| Gastronomie Gastronomie

Die Wirtshaus-Wiesn in München wird größer: Fünf neue Gaststätten schließen sich der Aktion der Innenstadtwirte an, die ursprünglich als Alternative zum wegen Corona abgesagten Oktoberfest gedacht war. Inzwischen aber ist sie fest etabliert - und wird in diesem Jahr um Wirtshäuser im Umkreis der Innenstadt erweitert. 

Auch der Alte Wirt in Moosach, der Augustiner-Keller, der Augustiner Schützengarten, das Ayinger in der Au und der Königliche Hirschgarten werden im festlich geschmückten Ambiente Wiesn-Klassiker servieren und Festbier ausschenken, wie die Wirte ankündigten. Auch Live-Musik werde nicht fehlen.

Bogen zum historischen Ursprung

Die Wirtshaus-Wiesn läuft inzwischen parallel zum Oktoberfest und findet vom 21. September bis zum 6. Oktober in mehr als 40 Gaststätten statt. Damit schließt sich ein Bogen zum historischen Ursprung des heutzutage weltberühmten Oktoberfestes: König Maximilian I. hatte das Volk im Anschluss an seine Hochzeit im Jahre 1810 fünf Tage lang zu Speis und Trank eingeladen. 

Auf der Theresienwiese, dem heutigen Veranstaltungsort, gab es allerdings nur das Pferderennen, wie die Wirte der Wirtshaus-Wiesn betonen. «Gegessen, getrunken und gesungen wurde in den Münchner Wirtshäusern!»


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.