Drehrestaurant im Dortmunder Florianturm soll 2025 wieder eröffnen

| Gastronomie Gastronomie

Nach zehn Jahren Stillstand soll das höchste Restaurant der Stadt Dortmund bald wieder Gäste empfangen: Das Drehrestaurant im Florianturm im Westfalenpark steht vor einer Wiedereröffnung im Sommer 2025.

Wie die Ruhrnachrichten berichten, übernimmt der Dortmunder Gastronom Jan Wenning das Projekt. Er betreibt bereits mehrere Lokale in der Stadt, darunter auch die „Turmterrasse“ am Fuße des Fernsehturms. Unterstützung holt er sich von der Event-Managerin Lisa Hoppe. Gemeinsam wollen sie dem Restaurant in luftiger Höhe neues Leben einhauchen.

Geplant ist zunächst ein Tagesangebot mit Kaffee und Kuchen. Abends soll das Lokal zur Bar mit Bier, Wein, Cocktails und Fingerfood werden. Mit seinem rotierenden Aufbau bietet das Restaurant währenddessen einen Rundumblick über Dortmund – ein Alleinstellungsmerkmal, das bereits früher viele Besucher anzog.

Der Florianturm gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Bereits seit Jahren ist das Drehrestaurant geschlossen, nun soll es nach umfassender Planung und Vorbereitung wiedereröffnen. Besucher können den Turm weiterhin besichtigen – die Auffahrt kostet vier Euro pro Person.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.